Langlaufen
Aktualisiert am: 10.01.2011
Skilanglaufen - Bewegungstraum in Weiß
Zwei schmale Bretter, darunter die weiße Pracht und ein herrliches Panorama - Skilanglaufen ist eine der beliebtesten und gesündesten Wintersportarten für Jung und Alt.
Als Fitness-Sport beansprucht Langlaufen den gesamten Körper. Vor allem die Arm-, Schulter-,
Bein-, Bauch- und Rückenmuskulatur wird gefordert. Kaum ein Sport ist besser für ein Ausdauertraining geeignet: Das Herz-Kreislauf-System kommt in Schwung und der Blutdruck sowie der Cholesterin-Spiegel können damit gesenkt werden. Außerdem stimuliert Langlaufen das Immunsystem, vergrößert das Lungenvolumen und verbessert dadurch die Sauerstoffzufuhr im Blut.
Jung und Alt fühlen sich auf den Brettern wohl
Nebenbei verbrennt man eine nicht unerhebliche Zahl an Kalorien. Langlaufen wirkt sich auch positiv auf Koordination, Gleichgewichtsgefühl und Beweglichkeit des Körpers aus und ist bestens dazu geeignet, um Stress abzubauen.
Für Langläufer gibt es keine Altersgrenzen - vom Zehnjährigen bis zum betagteren Wintersportler kann sich nahezu jeder auf einer Langlauf-Loipe tummeln.
Vorteil: Minimales Risiko
Die ersten fünf Langlauf-Minuten sollte man dem Körper Zeit geben, sich an die neuen Bewegungen zu gewöhnen. Langsames Langlaufen in der Anfangszeit gibt den Muskeln Gelegenheit, sich aufzuwärmen. Die Verletzungsgefahr wird dadurch erheblich gemindert.
Bei den ersten Langlauf-Einheiten empfehlen sich generell kürzere Strecken (1 bis 3 Kilometer). Sobald man Lust auf mehr hat, können die Distanzen gesteigert werden. Wenn längere Strecken in Angriff genommen werden, leisten gesüßte Getränke (Kräutertee oder Limonaden) gute Dienste.
Bei Könnern, die verantwortungsvoll mit ihren Langlauf-Skiern umgehen, ist die Verletzungsgefahr insgesamt nahezu kein Thema. In den USA ist seit den 70er Jahren die Rate der Langlaufunfälle stetig gesunken. Eine große Rolle spielt hier sicher die Ausrüstung, die von der Industrie immer mehr in Richtung Sicherheit verbessert wird.
Wenn Langlaufen allerdings nicht nur als reines Urlaubsvergnügen betrieben wird, sondern als Ausdauertraining, gelten die üblichen Regeln: In der Anfangsphase zehn bis 15 Minuten zwei bis drei Mal pro Woche Langlaufen. Nach einigen Wochen, wenn man die schmalen Bretter und die dazugehörende Technik gut unter Kontrolle hat, steigern auf 30 bis 40 Minuten pro Trainingseinheit. Wer den Langlaufsport nur im Urlaub betreiben kann, sollte sich dennoch vorher an einem entsprechenden Ausdauertraining orientieren, um gesundheitliche Überraschungen zu vermeiden.
Sturzgefahr: Abfahrt
Die eigentliche Gefahr ist der Sturz. Zu Stürzen kommt es meistens bei Abfahrten auf vereister Strecke. Knochenbrüche, Bänderrisse und Zerrungen können die Folge sein. Für Anfänger, die die schmalen Bretter noch nicht so gut beherrschen empfehlen sich Schuppenski, die die Abfahrt etwas bremsen. Und natürlich zuerst: Technik lernen. Dazu werden in allen Wintesportorten und Langlaufzentren Kurse angeboten.
Wer unter hohem Blutdruck oder einer anderen chronischen Erkrankung leidet, sollte vor einem Langlaufurlaub mit einem Sportarzt über ein persönliches Trainingsprogramm sprechen. Er oder sie kann eine Belastungsuntersuchung vornehmen und Sie dann beraten, wie Sie Ihr Training am besten und sichersten durchführen können.
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