Laufen im Winter

© Fotolia/Alexander Rochau
Experte: Mag. Michael Mayrhofer
Aktualisiert am: 03.01.2012
Im Winter laufen
Zu kalt, zu nass und zu dunkel ... Es gibt einige Ausreden, um im Winter seine Laufschuhe im Keller stehen zu lassen. Geben Sie sich einen Ruck! Laufen bei Schnee kann sehr spannend und wunderschön sein. Wenn der Mond auf die Schneedecke scheint, wird das Laufen zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Ist es Ihnen auch schon so ergangen? Im Winter steigt das Verlangen nach deftigeren Speisen und Schokolade erheblich. Der Grund ist ein natürlicher Schutzmechanismus unseres Körpers, der auf die Anfänge der Menschheit zurückzuführen ist. Damit Sie sich in der kalten Jahreszeit wohler fühlen, versucht Ihr Körper mittels zusätzlicher Fettpölsterchen für die nötige Wärme zu sorgen. Wer diesem Fettgewebe den Kampf ansagen möchte, der sollte sein Schuhwerk rechtzeitig aus dem Keller holen.
Bringen Sie Ihr Immunsystem auf Trab
Laufen bei Wind und Schnee stärkt Ihr Immunsystem und hält Sie gesund. Ihr Körper benötigt regelmäßige Temperaturunterschiede, um das Immunsystem zu stärken. Die Erhöhung der körpereigenen Abwehrstoffe schützt vor gefährlichen Viren und Bakterien. Verkühlungen bleiben aus. Lassen Sie daher bei einer leichten Erkältung nicht nur Ihre Nase laufen. Lockeres Laufen im regenerativen Bereich ist durchaus erlaubt.
Finden Sie Ihr Glück
Durch die in dieser Jahreszeit kürzer ausfallenden Tage sind wir nicht immer bei bester Laune. Die Ursache: Zu wenig Tageslicht und eine geringere Serotoninproduktion vermiesen uns den Tag. Helfen Sie Ihrem Glück auf die Sprünge. Regelmäßiges Laufen steigert die Produktion des Glückshormons Serotonin. Kalte und trostlose Tage erstrahlen so im neuen Glanz.
Kampf den Fettpölsterchen
Nehmen Sie Ihre Sommerlaufzeiten nicht als Richtwert. Laufen Sie etwas langsamer und bei Bedarf dafür länger. Bei zu hoher Belastung ist Ihr Körper überfordert und ein gegenteiliger Effekt tritt ein: Ihr Immunsystem wird geschwächt.
Das optimale Training
Die Intensität des Grundlagentrainings wird subjektiv mit "leicht bis mäßig" beschrieben. Im Grundlagentraining (optimale Fettverbrennung) beträgt ihre Trainingsherzfrequenz 65 - 80% der maximalen Herzfrequenz. Diese ist jedoch bei jedem Menschen individuell verschieden. Sollten Sie Ihre maximale Herzfrequenz kennen, können Sie Ihre Trainingsherzfrequenz mittels der oben genannten Prozentsätze berechnen. Diese liegt im Normalfall zwischen 110 und 150 Schlägen/min. Vorsicht: Die individuellen Abweichungen sind oft groß. Kennen Sie Ihre maximale Herzfrequenz nicht, sollte ein Test unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden.
Aufgepasst: Die maximale Herzfrequenz ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Formeln wie 220 minus Lebensalter können daher nicht zu einer genauen Bestimmung Ihrer maximalen Herzfrequenz herangezogen werden.
Bewahren Sie den Durchblick
Langschläfer aufgepasst: Wenn Sie sich nicht zu den Frühaufstehern zählen, können auch Sie nach Feierabend Licht ins Dunkle bringen. Gegen dunkle Waldwege und unbeleuchtete Straßen helfen Stirnlampen. So bewahren Sie den Durchblick und Sie sind gegen "Selbstfaller" bestens gerüstet. Reflektoren an der Laufkleidung sorgen für zusätzliche Sicherheit.
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