Lust am Laufen

© Fotolia.com/Eric Gevaert
Aktualisiert am: 28.05.2008
Teil 1: Die neue Lust am Laufen
Teil 2: Warum ist Laufen so gesund?
Teil 3: Der richtige Laufschuh
Teil 4: Die richtige Kleidung
Teil 5: Schritt für Schritt in Schwung
Teil 6: Die richtige Lauftechnik
Teil 7: Arm- und Atemtechnik
Teil 8: Tipps fürs Laufen
Arm- und Atemtechnik
Sie laufen auch mit den Armen. Mit kräftigen, effektiven Armbewegungen können Sie die Arbeit der Beine erheblich unterstützen. Die Arme sollen eine Hilfe beim Laufen sein, nicht bloß ein Anhängsel. Schlecht, wenn Sie die Arme kaum oder nur wenig einsetzen. Denn mit effektiven Armbewegungen können Sie die Arbeit der Beine, also die Vorwärtsbewegung, erheblich unterstützen. Eine einfache Rechnung: je ökonomischer Ihre Bewegungen, umso geringer der Energieverbrauch, umso größer Ihre Leistungsfähigkeit.
So bewegen Sie die Arme richtig
- Die Arme sollen leicht angewinkelt sein und parallel zum Körper schwingen. Ober- und Unterarme bilden einen rechten Winkel.
- Die Hände sollen leicht geöffnet sein, Handrücken zeigen nach außen, der Daumen ist oben. Keine Faust, das kostet unnötig Kraft.
- Die Schulter und der Nacken sind entspannt und nicht aktiv an der Bewegung beteiligt.
- Korrigieren Sie Ihre Armbewegung bewusst. Gewinnen Sie langsam ein Gefühl dafür, sonst könnten Sie verkrampfen.
Die richtige Atemtechnik
Die Atmung beim Laufen ist weniger kompliziert als viele denken. Laufen Sie am besten so, dass Sie sich dabei noch unterhalten können, dann atmen Sie automatisch richtig.
Machen wir diesen simplen Vorgang doch nicht unnötig kompliziert. Von wegen durch den Mund oder durch die Nase, im Dreier- oder Vierertakt ein- und ausatmen - starre Vorgaben darüber sind nicht nötig. Sie können sich darauf verlassen: Ihr Organismus regelt den Sauerstoffbedarf ganz automatisch, die Atmung passt sich dem Schrittrhythmus an, bei Anstrengung holt er sich schon die nötige Portion Luft - durch schnelleres Atmen.
Atmung ist ein natürlicher Vorgang und soll es auch bleiben. Allerdings: Sie sollten ganz bewusst auf tiefes, vollständiges Ausatmen achten. Durch intensives Ausatmen vergrößern Sie die Vitalkapazität Ihrer Lunge, also die maximal nutzbare Luftmenge. Je kräftiger Sie ausatmen, umso tiefer werden Sie anschließend auch wieder einatmen. Durch zu flaches Atmen (Brustatmung) verhindern Sie einen vollständigen Luftaustausch in Ihrer Lunge.
Optimal versorgt wird Ihr Organismus nur durch die Bauchatmung (Zwerchfellatmung). Die können Sie trainieren. Eine einfache Trockenübung für zu Hause, wie Sie sich die Bauchatmung bewusst machen können: Legen Sie sich flach auf den Rücken. Legen Sie ein Buch auf den Bauch. Nun versuchen Sie, das Buch beim Einatmen zu heben, beim Ausatmen zu senken. Es ist gar nicht schwer, diese Erfahrung beim Laufen umzusetzen.
Wissenswertes
Lauftechnik
Damit Laufen keine Gelenksprobleme verursacht: Auf den richtigen Fußaufsatz kommt es an.
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