Auf der Suche nach Motivation

Ich würde so gerne gesünder essen, weniger wiegen, mehr Sport machen, aber ... Irgendwie kommt immer dieser innere Schweinehund dazwischen und torpediert jedes Unterfangen, das man anstrebt. Wer kennt das nicht? Man nimmt sich so viel vor und dann scheitert man doch wieder, weil sich nach und nach der Schlendrian einschleicht und sich die anfängliche Motivation unerklärlicherweise still und heimlich in Luft auflöst. Wie Sie sich in Zukunft dennoch zu einem gesünderen Leben motivieren können, erfahren Sie in diesem Artikel.

Die schlechte Nachricht gleich vorweg: Es gibt leider keine Abkürzungen. Und wenn man denkt, man hätte eine gefunden – egal ob es sich um eine spezielle einseitige Diät oder ein Hardcore Bootcamp handelt –, so funktioniert es leider meist nur kurzfristig. Also: Suchen Sie erst gar keine Abkürzungen. Suchen Sie lieber etwas, das für Sie persönlich funktioniert, und zwar langfristig.

Füttern Sie Ihre Motivation

Um motiviert zu bleiben, muss einem v. a. das eigene Ziel wirklich wichtig sein. Sie wissen sicherlich bereits, dass dieses auch halbwegs realistisch sein sollte, um am Ball zu bleiben, aber der Hauptteil beim Dranbleiben ist Folgendes: Es muss interessant bleiben.

Stellen Sie sich das Ganze wie eine langjährige Beziehung vor. Lässt man diese einschlafen und kümmert sich nicht umeinander, sondern lebt einfach nebeneinander her, sieht es mit der Zeit schlecht aus. Um eine Beziehung lebendig zu erhalten, braucht es Taten; genauso wie beim Erreichen von Zielen und beim motivierten Dranbleiben.

Natürlich darf es – wie in einer Beziehung auch – Höhen und Tiefen geben. Die gilt es auszuhalten und zu meistern. Der springende Punkt ist, die Motivation, so gut es geht, zu erhalten, um vor allem langfristig dorthin zu kommen, wo man hinwill.

Also:

  • Checken Sie Ihr Ziel. Suchen Sie sich eines, das Ihnen wirklich wichtig ist. Ansonsten kann niemand motiviert bleiben.
  • Haben Sie Ihr Ziel gefunden, holen Sie sich Hilfe, falls Sie der Typ sind, der Unterstützung von außen in Form von Familie, Freunden und/oder eines Trainers oder von Trainingskollegen schätzt. Gemeinsames Training oder Kochen, regelmäßiges Nachfragen von den Liebsten, die man nicht enttäuschen will, und vielleicht auch gemeinsame Ziele können für den eigenen Weg sehr förderlich sein.
  • Starten Sie kleine Experimente bei allem, was Sie tun. Jeder Mensch ist anders, finden Sie heraus, was Ihnen guttut: beim Essen, beim Sport, beim Entspannen. Seien Sie offen für neue Ideen und probieren Sie sich aus: neue Rezepte, neue Trainingseinheiten, neue Bewegungsformen. Diese Welt ist da, um entdeckt zu werden, also schöpfen Sie aus dem Vollen und probieren Sie aus, was Sie vom Bauchgefühl her anspricht. Durch die Abwechslung und diese immer wieder gesetzten kleinen Herausforderungen im Alltag fällt es zudem leichter, am Ball zu bleiben, weil sich immer wieder etwas tut und es nicht fad wird. Und abgesehen davon zeigt sich auch rasch, was für einen selbst funktioniert und was nicht.
  • Erschaffen Sie kleine Routinen bei jenen Dingen, die für Sie richtig gut funktionieren. Routinen und Rituale haben nämlich einen Vorteil: Einmal über ein paar Wochen hinweg etabliert, erfordern Sie nicht mehr viel Willenskraft, sondern passieren nahezu automatisch. Sprich: Sie müssen nicht mehr viel Energie dafür aufwenden, bekommen aber dafür neue Energie, sei es durch Bewegung, gutes Essen oder für Sie passende Entspannungsformen.
  • Rechnen Sie auf Ihrem Weg mit Rückschlägen, Plateaus und Umwegen, denn diese werden früher oder später kommen. Rechnen Sie auch damit, dass Sie Ihr Ziel vielleicht hier und da ein bisschen neu ausrichten müssen, weil Sie merken, dass Ihnen etwas nicht mehr so wichtig ist, dafür vielleicht aber ein anderer Bereich oder Aspekt an Bedeutung gewinnt. Das ist normal und gehört zum Leben.
  • Gestehen Sie sich zu, Fehler machen zu dürfen, und geißeln Sie sich nicht dafür. Lernen Sie lieber daraus und nehmen Sie für sich mit, warum etwas nicht funktioniert hat, um es in Folge besser zu machen.

Und zum Abschluss: Seien Sie mutig und trauen Sie sich etwas zu. Konzentrieren Sie sich auf die guten Dinge in Ihrem Leben, visualisieren Sie Ihre Ziele, spüren Sie Ihre Ziele förmlich am eigenen Leib. Stellen Sie sich immer wieder vor, wie Sie das erreichen, was Sie sich wünschen. Viele Dinge geschehen erst in unserem Kopf, bevor Sie Realität werden.