NIA

Experte: Mag. Michael Mayrhofer

Aktualisiert am: 05.04.2002

Mehr über NIA

Welche Philosophie steckt dahinter?
Der Körper wird als Geschenk gesehen, den es zu lieben, schätzen und sorgsam zu behandeln gilt. Der gewisse Respekt vor dem eigenen Ich motiviert die Menschen auf sich zu achten, und sowohl das Wohlergehen als auch die eigene Gesundheit zu fördern. Dadurch wird die natürliche Schönheit des Menschen von seinem Inneren ausgehend freigesetzt. Körper, Geist, Seele und Gefühle werden zu einer Einheit.

Woher kommt NIA?
NIA stammt aus den USA. Die Erfinder sind Debbie und Carlos Rosas aus Portland, Oregon. Auslöser der Erfindung dieser Mischung aus fernöstlicher Meditation und westlichem Workout waren für den Ex-Tennis-Profi Carlos seine Gelenksschmerzen. 1983 stand das Konzept noch in den Kinderschuhen, im Laufe der Zeit wurde aber an der NIA-Technik gefeilt und kontinuierlich weiterentwickelt.

Musik und Ausrüstung?
Genauso wie die Bewegungsformen wechseln sich auch in der Musik Klänge und Rhythmen verschiedener Kulturen ab. Generell ist die Musik eher ruhig. Sie beinhaltet sowohl afrikanisch und lateinamerikanisch geprägte Elemente, wie auch entspannende, meditative Klänge neben moderner rhythmischer Musik.
Es ist keine Ausrüstung notwendig. Ganz im Gegenteil. Man betreibt NIA sogar barfuss! Der Grund dafür ist eine bessere Wahrnehmung durch das Feedback aus den Füssen. Für die motorische Koordination ist das von großer Bedeutung. Schuhe würden außerdem das Körpergefühl, das durch direkten Kontakt mit dem Boden entsteht, beeinflussen.

Für wen kommt NIA in Frage?
Da es bei NIA nicht um Leistung geht ist diese Bewegungsform für jede Altersgruppe geeignet. Egal ob man Anfänger ist oder sich schon in fortgeschrittenem Trainingszustand befindet, die NIA-Technik lässt sich an die Teilnehmer optimal anpassen. Wie gesagt, es steht absolut kein Leistungsgedanke im Vordergrund, sondern ausschließlich das Ziel, den eigenen Körper besser kennen und verstehen zu lernen. Sich selbst wahr nehmen, durch Musik inspiriert sich seinen eigenen Ausdrucksmöglichkeiten zu öffnen, loszulassen und zu fühlen.



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