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Experte: Mag. Michael Mayrhofer

Aktualisiert am: 21.08.2006

Nordic Blading: Inline-Skaten mit Stöcken

Die Zahl der Nordic Blading-Anhänger steigt. Alleine in Finnland üben bereits 50.000 Inlineskater diesen Sport mit den speziellen Nordic Blading-Stöcken aus. Wer sich also an der frischen Luft bewegen möchte, sollte es vielleicht einmal mit dieser Sportart probieren. Nordic Blading stellt eine echte Alternative zum Joggen oder Radfahren dar. Probieren Sie es einfach aus!

Was ist Nordic Blading?
Nordic Blading ist Inlineskating mit Stöcken. Die Skilangläufer machen sich diese Sommertrainingsform schon seit einigen Jahren zunutze, da die Bewegungen (Skatingtechnik) dem Skilanglauf ähnlich sind.

Was trainiere ich beim Nordic Blading?
Neben der Beinmuskulatur werden durch den Stockeinsatz zusätzlich die Arm-, Brust-, Schulter-, Rücken- und Bauchmuskeln trainiert. Zudem wird die Koordination von Armen und Beinen gefördert.
Bei dieser Sportart kommt es zu einem erhöhten Energieverbrauch. Der Grund: Der vermehrte Einsatz der unterschiedlichen Muskeln fordert einen höheren energetischen Aufwand (Fettverbrennung). Ihr Körperfett wird abgebaut, die Traumfigur rückt in Reichweite. Nordic Blading ist um ca. 40 Prozent effektiver als gewöhnliches Inlineskaten - und das bei gleicher Geschwindigkeit!

Das nötige Equipment
Inlineskates, eine vollständige Schutzausrüstung (Helm, Handschuhe und Knieschützer) sowie Nordic Blading-Stöcke - und der Spaß kann beginnen. Die Carbonstöcke scheinen den herkömmlichen Skilanglaufstöcken auf den ersten Blick zu gleichen. Diese unterscheiden sich jedoch durch speziell für Nordic Blading entwickelte Blader-Spitzen (aus Metall und Gummi), die einen optimalen Halt gewährleisten und Stöße sowie Vibrationen absorbieren.

Aufgepasst:
Normale Stöcke verstärken diese Vibrationen und können zu Arm- und Handgelenksschäden führen.

Die optimale Stocklänge
Ihre geeignete Stocklänge errechnet sich aus Ihrer Körpergröße in cm x 0,9 + 2,5 cm. Bei einer Körpergröße von 175 cm entspricht die optimale Stocklänge 160 cm. Geübte Langläufer können mit längeren Stöcken laufen.

Die richtige Technik
1. Führen Sie zunächst den Doppelstockschub aus. Beugen Sie dabei Ihren Oberkörper leicht nach vorne, heben Sie Ihre Arme auf Schulterhöhe an und drücken Sie sich mit den Stecken nach vorne ab.
2. Trainieren Sie nun den Arm- und Beineinsatz. Bei jedem zweiten Schritt die Arme nach vorne führen, um sich anschließend vom Boden abzudrücken. Beispiel: Drücken Sie sich vom Untergrund ab, wenn das linke Bein nach vorne fährt. Beim Nach-vorne-Rollen des rechten Beines den Oberkörper aufrichten und Arme nach vorne führen.

Tipp:
Beim Bergauffahren wird Ihre Arm- und Beinmuskulatur wesentlich mehr gefordert. So trainieren Sie eine kräftigere Abstoßbewegung der Beine und Arme.


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