Sportarten |
Bewegung ist gesund und die Auswahl an Sportarten groß. Verschaffen Sie sich in unserer Datenbank einen Überblick.
Aktualisiert am: 21.08.2006
Teil 1: Nordic Walking
Teil 2: Der klassische Diagonalschritt
Teil 3: Bergauf und bergab
Teil 4: Die richtige Ausrüstung
Teil 5: Ohne Muskulatur geht gar nichts
Teil 6: Schonend abnehmen und Fett verbrennen
Teil 7: Links & Buchtipps
Die richtige Ausrüstung
Nordic Walking erfordert keine teure Ausrüstung, allerdings ist der Nutzen einer Sportart am größten, wenn sie mit der richtigen Ausrüstung betrieben wird.
Nordic Walking können Sie mit atmungsaktiver, wetterfester Sportbekleidung bei jeder Witterung trainieren. Die Bekleidung unterscheidet sich dabei nicht wesentlich von der Bekleidung beim Laufen. Wegen des verstärkten Armeinsatzes ist auf große Bewegungsfreiheit im Arm- und Schulterbereich zu achten. Im Sommer reichen normale Laufschuhe, im Winter sind Trekking-Schuhe besser geeignet. Wenn man sich in unwegsames Gelände wagt, wo hohe Trittsicherheit erforderlich ist, sind spezielle Trail-Running-Schuhe mit griffiger Sohle am besten geeignet. Neue Nordic Walking-Schuhe befinden sich gerade im Entwicklungsstadium. Eine Trinkflasche und ein Pulsmesser komplettieren die Ausrüstungsliste.
Nordic Walking Stöcke
Neu und speziell sind aber die Nordic Walking Stöcke. Die "Poles", wie die Stöcke auf englisch heißen, sind spezielle Stöcke, bei welchen besonders auf bequeme Handhabung, ergonomischen Griff, Leichtigkeit und Sicherheit geachtet wurde. Ein guter Nordic Walking Stock ist einteilig und besteht aus einem stabilen und bruchsicheren Carbon-Glasfaser-Gemisch. Im Gegensatz zum billigeren Aluminium ist Carbon-Glasfaser deutlich vibrationsärmer. Das bedeutet, dass die während des Gehens auftretenden Schwingungen auf Arme, Schultern und Gelenke besser absorbiert werden können.
Die passende Stocklänge errechnet man mit der Formel: Körpergröße x 0,7
Die errechnete Zahl wird immer auf die nächsten 5 cm aufgerundet, da die Stöcke immer in 5-cm-Schritten abgestuft sind. Die Körpergröße des Benutzers ist allerdings nicht der einzige Faktor für die Längenbestimmung der Stöcke. Kondition, Arm- und Beinlänge, Gehtempo, Gelände, Beherrschung der Technik, Intensität des Gebrauchs und ähnliche Faktoren sind ebenso zu berücksichtigen. Fortgeschrittene, sportlich ambitionierte Nordic Walker können auch etwas längere Stöcke benutzen. Die Schrittlänge und Dynamik wird dadurch gesteigert.
Eine ergonomische Handschlaufe ermöglicht es, den Stock beim Nach-hinten-Stoßen und beim Nach-vorne-Schwingen loszulassen. So arbeitet die Armmuskulatur rhythmisch, ohne sich zu verkrampfen und die Blutzirkulation zu beeinträchtigen. Die Verbindung von Schlaufe und Griff sorgt dafür, dass die Hand während des Trainings immer richtig positioniert ist, um die Kraft aus den Armen auf den Stock zu übertragen.
Jeder Stock hat einen speziellen Gummiaufsatz für das Nordic Walking auf Asphalt, einen so genannten Asphalt-Pad. Er verbessert die Haftung und dämpft den Aufprall zusätzlich. Der Pad ist so geformt, dass in allen Phasen des Bewegungsablaufs ein optimaler Halt gewährleistet ist.
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