Sportarten |
Bewegung ist gesund und die Auswahl an Sportarten groß. Verschaffen Sie sich in unserer Datenbank einen Überblick.
Aktualisiert am: 21.08.2006
Teil 1: Nordic Walking
Teil 2: Der klassische Diagonalschritt
Teil 3: Bergauf und bergab
Teil 4: Die richtige Ausrüstung
Teil 5: Ohne Muskulatur geht gar nichts
Teil 6: Schonend abnehmen und Fett verbrennen
Teil 7: Links & Buchtipps
Ohne Muskulatur geht gar nichts
Das Nordic Walking ist ein Ganzkörpertraining, denn der Einsatz der Stöcke trainiert die Arm-, Rumpf-, Schulter- und Brustmuskulatur und stärkt auch die Muskeln, die beim Laufen zwar gebraucht, aber nicht aufgebaut werden.
Große, weit ausholende Arm- und Beinbewegungen sorgen für maximale Nutzung der Muskulatur. Der ganze Körper ist in schwingender Bewegung, fast alle Oberkörpermuskeln werden eingesetzt und verteilen damit die Kraftanstrengung gleichmäßig auf den ganzen Organismus.
Erst die Muskeln verbinden die Stabilität unserer Knochen und die Beweglichkeit unserer Gelenke sinnvoll zu einem System, welches eine aufrechte Haltung und Bewegung ermöglicht. Damit das ausgeklügelte Zusammenspiel unseres Bewegungsapparates auch wirklich funktioniert, müssen wir die Muskeln trainieren.
Regelmäßig trainieren
Entscheidend ist, dass Sie Ihre Muskeln regelmäßig fordern und trainieren. Nicht die Kraft entscheidet, ob eine Bewegung schonend ausgeführt werden kann, sondern es zählt auch die Bewegungsharmonie. Je größer Ihre Bewegungsvielfalt und Feinkoordination ist, desto harmonischer läuft die Bewegung und das Zusammenspiel der Muskeln ab. Das wiederum schützt die Gelenke, Bänder und Sehnen vor Verletzungen.
Stretching
Nicht nur Kraft und Koordination, sondern auch die Bedeutung des Dehnens ist sehr groß - und wird allzu oft unterschätzt. Dennoch sollte das Stretching zum Repertoire jedes Sportlers gehören, egal ob Spitzen- oder Breitensportler. Stretching bedeutet auch Muskelpflege. Unser Alltag ist weit davon entfernt, für unseren Bewegungsapparat und unsere Muskulatur optimale Voraussetzungen zu bieten. Wir befinden uns während des Tages in einseitigen, häufig sitzenden Positionen. Die Muskulatur ist aktiv, um uns in diesen Positionen halten zu können. Die Hüftgelenke sind praktisch immer in Beugung, wir strecken sie selten bis nie und so kommt es, dass häufig Verkürzungen des Hüftbeugemuskels auftreten, was wiederum zu Rückenschmerzen führen kann.
Bei einer Verkürzung der Muskulatur wird der Bewegungsumfang eingeschränkt. Ein Muskel kann seine Kraft jedoch nur dann maximal einsetzen, wenn er in seiner Dehnfähigkeit nicht eingeschränkt ist. Die Muskeln werden durch das Stretching leistungsfähiger und verletzungsresistenter. Fühlen sich Ihr Bewegungsapparat bereits jetzt steif an und schmerzen die Muskeln beim Anspannen, wird Stretching zur Linderung beitragen.
Vergessen Sie also nicht auf die wichtigen Kraft- und Dehnungsübungen.
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