Sportarten |
Bewegung ist gesund und die Auswahl an Sportarten groß. Verschaffen Sie sich in unserer Datenbank einen Überblick.
Aktualisiert am: 21.08.2006
Teil 1: Nordic Walking
Teil 2: Der klassische Diagonalschritt
Teil 3: Bergauf und bergab
Teil 4: Die richtige Ausrüstung
Teil 5: Ohne Muskulatur geht gar nichts
Teil 6: Schonend abnehmen und Fett verbrennen
Teil 7: Links & Buchtipps
Schonend abnehmen und Fett verbrennen
Untersuchungen zeigen, dass beim Nordic Walking spürbar und messbar höhere Herzfrequenzen auftreten als beim normalen Walking. Das heißt, der Körper und der Stoffwechsel müssen mehr Arbeit leisten und deswegen schlägt das Herz auch öfter.
Untersuchungen zeigten, dass mit zunehmender Dauer das Geh- und Fortbewegungstempo nicht wie vermutet höher, sondern sogar ein bisschen langsamer wurde. Der Grund liegt im Handling mit den Stöcken, aber genau deswegen sind auch mehr Muskelketten im Einsatz. Schneller ist man mit den Poles, so heißen die Stöcke, nur bei Bergauf-Passagen, da man mit dem Armschub noch zusätzlich mithelfen kann. Der Vergleich zwischen Laufen und Langlaufen drängt sich auf. Auch beim Langlaufen ist der Belastungspuls höher als beim normalen Laufen. Die schonende Wirkung ist klar; denn aufgrund der Stockarbeit werden die Gelenke von den Fußgelenken, Knie, Hüfte, Becken bis hin zu der Wirbelsäule entlastet. Vor allem beim Bergabgehen schont man mit Stöcken die Gelenke; das praktizieren die Bergsteiger schon lange.
Die richtige Herzfrequenz
Die beste Methode nach der richtigen Herzfrequenz zu trainieren ist natürlich ein Nordic Walking-Test (bei einem Nordic Walking Seminar), d.h. die Herzfrequenz ist immer abhängig von der Sportart. (Die HF ist beim Radeln, Schwimmen und Laufen auch unterschiedlich).
Die zweitbeste Variante ist die Orientierung am persönlichen Maximalpuls. Orientieren Sie sich dabei nicht unbedingt an der alten Formel 220 minus Lebensalter, die kann im Einzelfall ganz schön daneben liegen, sondern eruieren sie Ihren MaxPuls entweder mit einem Sportarzt (vor allem wenn sie über 35 Jahre alt sind) oder mit einem 4-Stufen-Test. Steigern Sie 4 Stufen lang jeweils 4 Minuten die Geschwindigkeit so, dass sie in der vierten Stufe ihre Maximalgeschwindigkeit erreichen. Das Motto heißt: "So schnell wie möglich, aber überfordern Sie sich nicht!" Nehmen sie dabei Ihren Puls mit einer Pulsuhr (und nicht am Handgelenk oder an der Halsschlagader). Von diesem Wert können sie nun je nach Leistungsstand 80 % für Einsteiger, 85 % für Fortgeschrittene und 90 % für Profis für Ihr Nordic Walking Training hernehmen.
Fettabbau
Zum Fettabbau kombinieren Sie nun die intensivere Einheit (mit den genannten Prozentwerten zwischen 80 und 90 % der maximalen Herzfrequenz, ca. 30 bis 40 Minuten) und mindestens einen längeren Nordic Walk mit ca. 70 % der maximalen Herzfrequenz. Dieser sollte mindestens eine Stunde dauern. Am besten wären zwei gemütlichere Einheiten kombiniert mit einem flotten Walk und dazu noch ein Muskeltraining (Kräftigung und Stretching). Diese Kombination geht auf Dauer wirklich an die Fettreserven!
Quizzen Sie mit!
Quiz: Nordic Walking
Wie gut kennen Sie sich mit der nordischen Trendsportart aus?
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