Osteopathische Übungen
Aktualisiert am: 10.03.2003
Teil 1: Üben Sie nach der Osteopathie
Teil 2: Drei Säulen der Stabilität
Teil 3: Fünf Ebenen der Mobilität
Teil 4: Fünf Dimensionen der Atmung
Teil 5: Cranio-sacrale Übungen
Teil 6: Lymphatische Übungen
Lymphatische Übungen
Die folgenden Übungen sind gut geeignet, um den Lymphfluss im Körper anzuregen. Das Lymphsystem bildet ähnlich wie das Blutgefäßsystem ein eigenes Gefäßsystem. Im Unterschied zu diesem hat jedoch das Lymphsystem keine eigene "Pumpe". Mit Hilfe einfacher Übungen können Sie diesen Lymphfluss sehr leicht anregen. Sie können diese auch leicht im Bett ausführen.
Mit Hilfe einfacher Übungen können Sie diesen Lymphfluss sehr leicht anregen. Sie können diese auch leicht im Bett ausführen.
Die Lymphstromübung
In der Lymphstromübung, den so genannten Venenwinkeln, entleeren Sie die so genannten Lymphbahnen von Kopf, Armen, Bauchraum und Beinen in die Venenwinkel und führen die Lymphe zurück in den Blutstrom.
Die Lymphstromübung sollten Sie im Liegen durchführen, beginnen Sie mit der linken Seite. Legen Sie Ihren rechten Mittelfinger über den rechten Zeigefinger, dann legen Sie Ihren Zeigefinger flach mit seiner ganzen Länge in die Grube oberhalb des linken Schlüsselbeins. Nun drücken Sie an dieser Stelle behutsam Ihren flachen Finger in die Tiefe und leicht in Richtung der Beine.
Auf der rechten Seite gehen Sie ebenso entsprechend vor. Die Übung je Seite ein Mal ca. 30 Sekunden durchführen. Zum Abschluss dynamisieren Sie die Übung mithilfe einer speziellen Atemtechnik. Atmen Sie ca. drei Mal tief und ruhig in die linke und dann in die rechte Lungenspitze.
Der Beckenboden
Diese Übung fördert die Lymphdrainage, entspannt und kräftigt den wichtigen Beckenboden.
Sie liegen auf dem Rücken. Beide Beine sind angewinkelt und können ca. zwei Handbreit gespreizt stehen. Mit Ihren beiden Händen spüren Sie rechts und links vom Anus einen knöchernen Vorsprung, den Sitzbeinhöcker. Gehen Sie mit Ihren Fingerspitzen zwischen Sitzbeinhöcker und Anus so weit wie möglich in die Tiefe.
Beim Ausatmen hebt sich das Zwerchfell, wodurch die Luft aus den Lungen gepresst wird. Gleichzeitig wird der Beckenboden nach oben gezogen. Versuchen Sie, beim Ausatmen noch etwas weiter in die Tiefe zu drücken, beim Einatmen, wenn sich der Beckenboden nach unten auf Ihre Hand zu bewegt, dagegenzuhalten.
Die Übung ist ein bis zwei Mal ca. 30 Sekunden lang durchzuführen. Anschließend spannen Sie Ihren Beckenboden gegen Ihre Fingerspitzen mehrmals einige Sekunden an. Pressen Sie dabei zunächst wie zum Stuhlgang 3 Mal 5 Sekunden nach unten, dann ziehen Sie Ihren Beckenboden ebenfalls ein bis zwei Mal 5 Sekunden nach oben.
Zum Abschluss dynamisieren Sie die Übung mit folgender Atemtechnik. Atmen Sie ca. drei Mal tief und ruhig in Richtung Ihres Beckenbodens: Beim Einatmen drücken Sie den Beckenboden weg von Ihren Lungen, beim Ausatmen ziehen Sie ihn nach oben in Richtung Ihrer Lungen.
Wissenswertes
Osteopathie
Bringt den Körper mit sanften manuellen Techniken wieder ins Gleichgewicht.
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