Richtiges Aufwärmen

Experte: Mag. Michael Mayrhofer

Aktualisiert am: 21.01.2008

Bringen Sie Ihren Körper auf Temperatur

Ihr Körper ist keine Maschine und kann nicht in kürzester Zeit von Null auf Hundert beschleunigen. Bereiten Sie sich daher gewissenhaft auf eine bevorstehende sportliche Belastung vor. Mit Ihrem individuellen "Warm up" bringen Sie den Körper so richtig auf Temperatur und bleiben von Verletzungen bzw. bleibenden Sportschäden verschont.

Unter dem Begriff "Aufwärmen" bzw. "Warm up" versteht man die Vorbereitung des Körpers auf die bevorstehende Belastung (Training oder Wettkampf). Versetzen Sie Ihren Körper aktiv oder passiv in eine optimale psycho-physische Verfassung.

Warum aufwärmen?
Zu kurzes oder gar völlig fehlendes Aufwärmtraining ist für Sie nicht nur gefährlich, sondern führt auch zu Verletzungen. Das Ergebnis: Eine Zerrung oder ein Muskelfaserriss sind die Folge. Ein gezieltes "Warm up" reduziert das Verletzungsrisiko erheblich und steigert die Leistungsfähigkeit. Das Blut wird durch den Körper gepumpt, die Gefäße erweitern sich, Sehnen und Bänder sind elastischer und die Gelenke werden geschmiert.

Aktives Aufwärmen
Bewegen Sie Ihre Muskeln bzw. Muskelgruppen aktiv. So bringen Sie Ihren Körper auf "Wettkampftemperatur". Die Steigerung der Körpertemperatur, das Aktivieren des Herz-Kreislaufsystems, eine bessere Durchblutung und die damit verbundene Erhöhung der Nährstoffversorgung der entsprechenden Muskeln sind die Folge. Das Knorpelgewebe wird besser durchblutet und Ihr Verletzungsrisiko minimiert sich.

Passives Aufwärmen
Lassen Sie sich genüsslich massieren oder genießen Sie ein Wärmebad, um Ihre Muskulatur zu lockern und Ihre Hauttemperatur zu erhöhen. Diese Form des Aufwärmens ist jedoch nicht ausreichend und muss als Ergänzung zum aktiven "Warm up" gesehen werden.

Aufgepasst:
Wärmen Sie vor einem Wettkampf immer aktiv auf. Das passive Aufwärmen dient vor allem zur Lockerung der Muskulatur und zu Ihrer Entspannung. Der Geist gerät dabei in einen eher trägen Zustand.

Mentales Aufwärmen
Spielen Sie Wettkampfsituationen oder Bewegungsabläufe gedanklich durch. Besonders bei Sportarten mit festen Bewegungsabläufen ist diese Form der Wettkampfvorbereitung hilfreich. Das mentale "Warm up" soll jedoch immer in Kombination mit dem aktiven Aufwärmen eingesetzt werden.


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