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Experte: Mag. Michael Mayrhofer

Aktualisiert am: 28.03.2007

Rudern: Erleben Sie die Natur einmal anders

Rudern bietet Ihnen Geselligkeit, Teamzugehörigkeit, Natur und körperliches Training. Die individuelle und gemeinschaftliche Freizeitgestaltung auf dem Wasser lässt Ihre Psyche und Ihren Körper jubeln, ob nach Feierabend, am Wochenende oder auf Urlaubsfahrten.

Der Grund: Bei einer Vielfalt an Trainingsmöglichkeiten (Regatten, Tagesausflügen und Wanderfahrten) trainieren Sie Ihr Herz-, Kreislaufsystem und schulen Ihre Kraft bzw. Ausdauer. Ob im Einer, Doppelzweier, Vierer oder Achter – die unterschiedlichen Bootsklassen sorgen für Abwechslung und erhöhen Ihren Trainingsspaß.

Geschichte

Rudern ist seit der Antike als Sport bekannt. 1715 wurde der erste Ruder-Wettkampf der Neuzeit ausgetragen. Die erste Regatta auf der Themse fand 1775 statt.
1850 wurde in den Wiener Donauauen erstmals gerudert. Junge Leute, die das Rudern in England kennen gelernt hatten, lieferten sich neben gemütlichen Ausfahrten auch hitzige Rennen.
1863 gründete man den ersten Ruderclub („LIA“). Während die ersten Jahre im österreichischen Rudersport mehr der Beschaffung von Booten, dem Bau von Bootsunterkünften und dem Erlernen der Rudertechniken dienten, mussten die Sonntagsruderer die Wasserfläche sportlich ambitionierten Ruderern überlassen.1868 führte man die erste Regatta durch.
1891 wurde der österreichische Ruderverband gegründet.
1900 war der Rudersport mit österreichischer Beteiligung erstmalig olympisch. Dr. Alfred Heinrich wurde jedoch bei seinen ersten Olympischen Spielen wegen einer Kollision disqualifiziert.
1921 gab es die ersten österreichischen Meisterschaften für Männer. Die Frauen führten Ihre Meisterschaften ab dem Jahr 1955 das erste Mal durch.

Was ist Rudern?

Rudern ist eine Kraftausdauer-Sportart. Mit dem Boot wird je nach Bootsgattung über das Wasser gefahren. Unterschiedlich viele Leute („Einer“ bis „Achter“) sitzen mit dem Rücken zur Fahrtrichtung auf einem beweglichen Sitz und bewegen das Boot mit Hilfe der Skulls bzw. Riemen fort.

Ruderarten

  • Skullen

In Ihrer linken bzw. rechten Hand halten Sie einen Skull (oft fälschlicherweise als Ruder bezeichnet). Die Skulls müssen dabei hintereinander geführt werden, damit diese nicht aneinander stoßen. In Deutschland wird das Backboardskull vom Ruderer aus gesehen vor und etwas unter dem Steuerbordskull gehalten. Nach amerikanischer Methode können die Hände auch komplett übereinander geführt werden. Gerade im Anfängerbereich wird diese Art des Ruderns groß geschrieben, da die einseitige Belastung des Riemenruderns für Ihre Wirbelsäule nicht allzu förderlich ist.

  • Riemenrudern

Beim Riemenrudern halten Sie nur einen Riemen in den Händen, welcher entweder nach Backbord oder Steuerbord ausgerichtet ist.


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