Sport für den Rücken

Experte: Mag. Michael Mayrhofer

Aktualisiert am: 09.02.2009

Volkskrankheit Rückenschmerzen

Meistens wird dem Rücken erst Aufmerksamkeit geschenkt, wenn er zu schmerzen beginnt. Regelmäßiger Sport trägt zu einem stärkeren Rücken bei, schützt jedoch nicht ausschließlich vor diesem Problem. Damit Sie beschwerdefrei durch das Leben gehen, benötigt Ihre Wirbelsäule eine gut ausgeprägte und ausgewogene Rücken- bzw. Bauchmuskulatur.

Mangelnde Bewegung und einseitige Belastungen lassen Ihren Rücken ächzen. Wer lange sitzt, muss mit Beschwerden im Bereich des Rückens rechnen. Setzen Sie sich daher in Bewegung.

Ihre Wirbelsäule

Ihre Wirbelsäule ist täglich statischen und dynamischen Situationen ausgesetzt. Sie trägt Ihren Kopf und stabilisiert Ihren Oberkörper. Weiters ermöglichen Ihnen die einzelnen Wirbelkörper und die dazwischen liegenden Bandscheiben Bewegungen in verschiedenste Richtungen.

Die Abschnitte: Sieben Hals-, zwölf Brust- und fünf Lendenwirbel bilden das Grundgerüst Ihrer Wirbelsäule. In allen Teilen können Sie sich nach vorne und zur Seite beugen. Ihre Wirbelsäule gleicht einer Doppel-S-Form und bildet den Wirbelkanal für das Rückenmark.

Die Bandscheibe

Zwischen den Wirbeln befinden sich die Bandscheiben. Ihre Funktion: Sie dienen als Stoßdämpfer und ermöglichen die Bewegungen der Wirbelkörper zueinander. Die Dicke nimmt von der Hals- zur Lendenwirbelsäule hin zu. Die schraubenförmig angeordneten Fasern der Bandscheibe umschließen den gallertartigen Kern (nucleus pulposus). Durch das täglich auf ihm lastende Gewicht wird Flüssigkeit aus dem wasserhaltigen nucleus pulposus gepresst. Die Bandscheibe flacht somit im Laufe des Tages ab.

Der Rumpf

Die Rumpfmuskulatur verhindert eine Überlastung der Bandscheiben und Wirbelkörper. Diese garantiert eine aufrechte Haltung und ermöglicht Ihnen Bewegungen in alle Richtungen. Um Verletzungen und Schmerzen rechtzeitig vorzubeugen, müssen die Muskeln regelmäßig bewegt und trainiert werden.

Klären Sie Beschwerden ab

Bei Rückenproblemen gilt es stets die Ursache festzustellen. Knochen, Muskeln und Bänder von Knie, Hüfte und Rücken sind eng miteinander verbunden. Ist das Knie verletzt, kann das zu Beschwerden im Rücken führen. Einfaches und gezieltes Muskeltraining sagt diesen Beschwerden den Kampf an.

Kampf den Schmerzen

Eine ausgewogene und harmonische Rückenmuskulatur ist angesagt. Zu geringe körperliche Aktivität, zu wenig Sport und stundenlanges Sitzen führen zu muskulären Dysbalancen bzw. Beschwerden. Beugen Sie diesen Schmerzen rechtzeitig vor mit den von uns auf der nächsten Seite angeführten Sportarten.


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(c) Fotolia/Yuri Arcurs

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