Sitzen im Büro

Aktualisiert am: 19.12.2008

Bringen Sie Bewegung in Ihr Büro

Zu wenig Dynamik ist ein typisches Problem unserer "besessenen" Gesellschaft. Der Büroarbeitsplatz macht viele von uns zu Dauersitzern.

Es ist kein Geheimnis, dass sich das Bewegungsverhalten bei den meisten Österreichern in den letzten Jahrzehnten bzw. Jahrhunderten grundlegend verändert hat. Die Natur konnte mit dieser rasanten Änderung des Bewegungsverhaltens natürlich nicht Schritt halten. Rein körperlich entsprechen wir nach wie vor dem Typus des Jägers und Sammlers, bei dem regelmäßige Bewegung auf der Tagesordnung stand. Wir dagegen schleppen uns im wahrsten Sinn des Wortes gerade einmal vom Schreibtischsessel zum Sofa und zurück ins Bett.

Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie viele Stunden am Tag Sie sitzen? Genehmigen Sie sich doch einmal einen Tag lang den Spaß und notieren Sie sich die Stunden, die Sie während eines Tages auf den Pobacken verbringen. Sie werden überrascht sein, wie viele Stunden Sie auf Ihrer Liste notieren werden. Es beginnt mit dem morgendlichen Besuch am WC, der Fahrt zum Arbeitsplatz - und endet meist auf der Couch vor dem Fernseher.

Das Ausgleichsprogramm für den Büroarbeiter

Klar ist, dass Sie in Ihrer Freizeit etwas für Ihre Fitness tun sollten. Doch schon am Arbeitsplatz können Sie einiges für Ihren Körper tun. Der Computer hat mittlerweile in jedes Büros Einzug gehalten und die Zahl der Bildschirmarbeitsplätze nimmt weiter zu. Das hat natürlich Auswirkungen auf unser Bewegungsverhalten am Arbeitsplatz. Klarerweise wird bei diesem Bewegungsmangel sehr viel über Rückenschmerzen geklagt.

Die Vorbeugung gegen Rückenschmerzen beginnt bei der Auswahl des optimalen Schreibtischs und Sessels - verknüpft mit einem Bewegungsprogramm. Dynamische Sitzmöbel ermöglichen wechselnde Oberkörperhaltungen, die für einen fitten Rücken unerlässlich sind. Damit wird der Rücken unterschiedlich belastet, was unter anderem die Bandscheiben besser ernährt.

Dynamisches Sitzen

Als Faustregel kann man sich daher merken: Die Sitzposition so oft wie möglich ändern, aufstehen und Ausgleichsgymnastik treiben - und damit Bewegung ins Spiel bringen. Längere Sitzarbeitsphasen sollten außerdem durch Aufstehen und Bewegung bewusst unterbrochen werden (Faustregel: 50 Porzent sitzen, 25 Prozent stehen, 25 Prozent bewegen). Einige typische Büroarbeiten werden völlig unnötig im Sitzen ausgeführt, z. B. das Telefonieren.


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