Sport mit Kindern
Experte: Mag. Michael Mayrhofer
Aktualisiert am: 29.05.2008
Bewegen Sie sich mit Ihren Kindern
Sobald man Kinder hat, kommt Bewegung oft zu kurz. Wecarelife zeigt Ihnen, dass Sie aber keinesfalls auf Sport verzichten müssen. Denn wie wär's, wenn Sie Ihr Kind einfach zum Sporteln mitnehmen? Mit dem richtigen Sportwagen kommen Sie so richtig ins Rollen.
Ihr Babysitter hat keine Zeit? Alles kein Problem. Sie können sich auch mit Kind sportlich betätigen. Gerade diejenigen unter ihnen, die im Alltag stark gefordert werden, sollten sich einen Ruck geben. Tun Sie Ihrer Gesundheit und den Kleinen etwas Gutes und nehmen Sie sich die nötige Zeit.
Vorbild Eltern
Kinder können frühzeitig beeinflusst werden, dass Sport etwas Positives ist. Kids, deren Eltern aktiv sind, treiben mehr Sport als die Kinder unsportlicher Erwachsener. 38 Prozent der Kinder aktiver Eltern treiben in der Regel sechs oder mehr Stunden Sport in der Woche. Bei Nichtsportlern sind dies nur 29 Prozent. Jedes fünfte Kind inaktiver Eltern bewegt sich dabei weniger als zwei Stunden pro Woche. Bewegungsmuffel aktiver Erwachsener sind eher die Seltenheit. Sportliche Mamas und Papas sind somit auch wichtige Vorbilder und beeinflussen das sportliche Verhalten der Sprösslinge nachhaltig.
Entspannungsfaktor Sport
"Wenn Eltern Bewegung als wichtigen Faktor für das Wohlbefinden ansehen, geben sie dieses Lebensmodell automatisch an ihren Nachwuchs weiter", berichtet Dr. Heinz Krombholz, Diplompsychologe am Staatsinstitut für Frühpädagogik in München. Weiters profitieren die Erwachsenen von Aktivitäten an der frischen Luft, da sie entspannter im Umgang mit ihren Kleinen werden. Und der Knirps erlebt im Anhänger oder Babyjogger ganz nebenbei, wie schön es ist, draußen zu sein.
Gesundheit
Kleinkinder sollten erst im zweiten Lebensjahr im Anhänger oder Babyjogger mit Ihnen sportlich aktiv sein. Dann erst hat die Wirbelsäule die nötige Stabilität. Die Gefahr von Rückgratstauchungen ist bei hohen Geschwindigkeiten groß. Trotz hoch technischer Federungen des Gefährts werden die Druckbelastungen nur unzureichend abgefangen. Der Grund: Die S-Krümmung der Wirbelsäule, die für das Abfedern zuständig ist, fehlt noch. Selbiges gilt für die Muskulatur der Kleinen. Diese entwickelt sich erst, wenn die Kinder aktiver werden und zu krabbeln beginnen.
Trainingsdauer und äußere Einflüsse
Dehnen Sie Ihre Trainingseinheiten nicht allzu lange aus. Langes Stillsitzen ist nichts für manche Kids. Passen Sie Ihre Einheiten den individuellen Bedürfnissen der Kinder an. Eine kleine Trainingspause und etwas Auslauf für die Jüngsten wirken oft wahre Wunder. Vergessen Sie nicht auf eine Haube, Beinsack oder Decke für Ihren Nachwuchs. Durch den Fahrtwind kann es schnell kalt werden und der Trainingsspaß findet ein schnelles Ende.
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