Sport & Psyche

Experte: Mag. Michael Mayrhofer

Aktualisiert am: 30.05.2006

Sport & Psyche: Unzertrennliches Paar

Unabhängig von Ihrem Alter möchten Sie körperlich und geistig gesund sein. Ein realisierbarer Wunsch. Bewegung hält Sie fit. Zum Sport gehört jedoch auch die Psyche. Sie fühlen sich frei und glücklich, nachdem Sie sich sportlich betätigt haben. Das Ergebnis: Sie sind entspannter. Sport ist gut für Ihren Körper und Ihre Seele. Aber umgekehrt muss auch die Psyche fit sein, wenn Sie Topleistungen erbringen wollen.

Sport als Mittel zum Stressabbau

Radfahren, Walking, Nordic Walking und Laufen zählen als wahre Stresskiller. Sportliche Betätigung dient nicht nur zu Ihrem Stressabbau, sondern auch als Ihr persönlicher Stimmungsregulator. Wenn Sie körperlich aktiv sind, fühlen Sie sich nach dem Training wohler und alles scheint harmonischer.

Sport als Depressionskiller

Depressionen (Aggression, Kummer, Frustration etc.) gehören zu den häufigsten psychiatrischen Krankheiten im Alltag. Sport wird im Zuge der Heilung dieser Krankheit groß geschrieben. Aerobe Belastungen (Laufen, Radfahren, Walken, Nordic Walking etc.) heben Ihr Stimmungsbarometer an. Eine wesentliche Rolle spielen dabei die so genannten Endorphine (Glückshormon). Diese werden bei körperlicher Aktivität ausgeschüttet. Durch regelmäßigen Sport steigert sich Ihre Befindlichkeit kontinuierlich und längerfristig. Aggressionen, Kummer und Frustration gehören so der Vergangenheit an.

Sport als „Psychostabilisator“

Sport stabilisiert Ihre Psyche und steigert Ihr geistige Leistungsfähigkeit. Ihre Hirndurchblutung nimmt zu. Auch der Gehirnstoffwechsel wird durch körperliche Betätigung forciert. Frauen aufgepasst: Mit zunehmendem Alter erhöht sich das Risiko psychischer Labilität. Ihre Ovarialfunktion nimmt ab. Ihr Gehirnstoffwechsel verändert sich auf Grund eines Östrogenmangels (Abnahme der Endorphine). Störungen im Essverhalten, Aggressionen und ein Mangel an physischer und psychischer Aktivität sind die Folge. Seien Sie daher sportlich aktiv.

Sport als „Suchtmittelkiller“

Rauchen Sie zu viel? Sport spielt im Kampf gegen Suchtmittel eine bedeutende Rolle. Sie sind wesentlich entspannter, bauen Stress besser ab und die erhöhte Endorphinproduktion mindert Ihr Schmerzempfinden. Legen Sie Ihre Zigaretten beiseite und schnappen Sie sich Ihr Laufschuhe!


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