Reaktiv Training mit XCO's

Neuer Fitness-Trend für alle?

Ein Trainingsgerät für jeden

Reaktiv Walking, Running, Aerobic & Co

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Trainiert werden können nicht nur Schultern und Arme, sondern der gesamte Oberkörper und der Bauch. Die Trainingsintensität lässt sich dabei ganz individuell bestimmen. Je nachdem, wie trainiert man ist, variiert man einfach die Geschwindigkeit oder die Länge der Bewegungen. Nach einer Einschulung kann ein Anfänger genauso mit den Geräten trainieren wie ein Leistungssportler.

Training für den Bauch

Was mir gleich auffällt: Man spannt gleich automatisch die Bauchmuskulatur an, denn sonst hört man das Rauschen nicht richtig. Bernhard Koller: "Alle Bewegungen, die man mit den XCOs macht, gehen reflektorisch auf die Körpermitte – und zwar nicht nur auf die geraden, oberflächlichen Bauchmuskeln, sondern auch auf alle tiefen. Damit erwischt man auch die unterste Schicht und die kleinen Rücken- und Schultermuskeln."

Diese Dinger haben es in sich!

Und obwohl die XCOs nicht viel wiegen, gerate ich nach nur einer Viertelstunde Training ordentlich ins Schwitzen. Und spüre das Workout dank Muskelkater auch noch ein paar Tage später, denn man unterschätzt die Wirkung anfangs leicht.

"Ich setze es gerne im Personal Training ein, weil viele Leute Wirbelsäulenprobleme, Schulterprobleme oder Bandscheibenprobleme haben und ihre Körpermitte stärken wollen", führt Bernhard Koller aus. Man müsse es den Leuten erklären und ein paarmal mit ihnen arbeiten. "Sonst probiert es jemand aus, sagt: 'Nett' und stellt es wieder hin. Aber wenn es einmal 'Klick' macht, begreifen die Leute: Hey, da kann ich ja total viel damit machen!"

Training für Bizeps und Trizeps

Schlaffe Oberarme lassen sich etwa genauso in Angriff nehmen wie ein abklingender Tennisarm: "Der Bizeps ist normalerweise immer stärker als der Trizeps. Egal, welche Bewegung ich mit den XCOs mache, ich habe immer gleichermaßen Bizeps und Trizeps dabei. Beim Tennisarm entsteht eine Entzündung, weil der Beuger zu stark zieht, der Strecker aber zu schwach ist. Man kann damit sehr ausgewogen trainieren und aus der muskulären Dysbalance herauskommen."

Aus der Rehabilitation

Ursprünglich stammt das Trainingsgerät aus der Physiotherapie. "Der niederländische Physiotherapeut Jan Hermanns hat es für die Rehabilitation von Schultern eingesetzt", erklärt Bernhard Koller. Er experimentierte mit leeren Tennisdosen, die er mit Sand füllte und machte damit gute Erfahrungen bei der Therapie von verletzten Sportlern. Fitnesstauglich und damit für den Breitensport zugänglich gemacht wurde es von der Firma Flexi-Sports – die sich bereits mit dem Gerät Flexi-Bar einen Namen gemacht hat.