Springen Sie sich fit

Wann sind Sie das letzte Mal auf einem Trampolin gesprungen? Erinnern Sie sich noch an das tolle Gefühl? Die Leichtigkeit? Egal, wie alt wir sind: Trampolinspringen, besonders auf medizinischen Swing Trampolinen, ist ein wunderbares und erfrischendes Gesundheitstraining.

Das gilt ganz besonders für all jene, die vielmals keine Zeit oder Lust auf Bewegung haben. Das Gute daran: Es geht wie im Nebenbei, macht Spaß, ist eine altersunabhängige Bewegungsform, an keine fixe Zeit gebunden und trumpft dennoch mit echten Benefits in Sachen Gesundheit auf.

 

Hüpfend zu mehr Gesundheit 

Fast kein anderes Fitnessgerät schafft es so gut, den inneren Schweinehund zu bändigen, wie das Trampolin. Egal, wie fit jemand aktuell ist, wie lange er schon keinen Sport mehr gemacht hat oder wie hektisch die aktuelle Lebensphase gerade ist: das Trampolin kann effizient und effektiv mit sehr geringem Zeitaufwand dabei helfen, wieder mehr für die Gesundheit zu tun und lässt sich in auch noch so stressige Tagesabläufe integrieren. Bereits wenige Minuten lassen die springende Person nicht nur fitter werden, sondern spätestens beim Absteigen vom Minitrampolin auch noch lächeln, denn Springen sorgt dafür, dass sich unsere Laune im Nu verbessert.

Darüber hinaus hilft es bei sämtlichen Beschwerden:

Ob bei Rückenschmerzen, Übergewicht, Stress, Verdauungsproblemen, Verspannungen, Osteoporose, Depressionen, Gelenkserkrankungen, Diabetes, Muskelschwund, Problemen mit dem Beckenboden oder bei Demenz, Trampolin-Training eignet sich in allen Fällen ideal, um das Wohlbefinden zu verbessern.

Es stärkt das Herz-Kreislauf-System, versorgt Gelenke, Bänder und Knochen besser mit Nährstoffen, befeuchtet die Bandscheiben, fördert den Muskelaufbau, unterstützt den Lymphfluss, wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus, steigert die Lebensfreude, hebt die Laune, sorgt für ein verbessertes Gleichgewicht und entspannt auch noch. 

 

Swingen statt Springen

Bestehen ausgeprägte Beschwerden, startet man am besten mit Schwingen statt Springen, denn bereits beim Schwingen auf einem Trampolin, also ohne dass die Füße von der Matte abheben, kommt die gesamte Muskulatur in Bewegung, die Muskelpumpe wird aktiviert, das Lymphsystem angeregt. Bänder, Sehnen und Gelenke erleben ein sanftes Training ohne große Belastungen, dafür mit positiven gesundheitlichen Auswirkungen.

Wie Nebenbei werden auch noch das Herzkreislaufsystem und der Stoffwechsel angeregt. Besonders für Rückenpatienten kann regelmäßiges Schwingen eine starke Besserung und Linderung der Beschwerden mit sich bringen. Denn: Abgesehen von psychischen Belastungen und Rauchen wirken sich insbesondere Fehlhaltungen und Bewegungsmangel negativ auf den Rücken aus. Mit etwas Training am Trampolin können zumindest die beiden letzten Punkte beseitigt werden.

Das Schwingen am Trampolin sorgt dafür, dass sich Muskelent- und Anspannung wirkungsvoll abwechseln, die wichtige stabilisierende Haltemuskulatur im Rumpfbereich gekräftigt wird und gleichzeitig durch den Schwerkraftwechsel ein Lockerungseffekt eintritt. Die durch das Schwingen ausgelösten Druck- und Zugbelastungen sorgen dafür, dass die Bandscheiben optimal mit Flüssigkeit versorgt werden und so ihre Fähigkeit zur Pufferung wiedererhalten.

Auch in der Reha-Phase nach Operationen an den Extremitäten macht Trampolin Training Sinn und Spaß, da es dabei hilft, Beweglichkeit und Stabilität wieder zu erlangen und den Heilungsprozess durch Aktivierung der Muskelpumpe und Anregung des Lymphsystems zu fördern. Das führt wiederum zu einem schnelleren Abtransport von angestauter Flüssigkeit.

 

Seilringe und Matte machen den Unterschied

Um sanft vor sich hin schwingen zu können, sind hochelastische Mini Swing Trampoline ideal: Qualitativ hochwertig und führend auf diesem Gebiet sind beispielsweise die Marken Bellicon oder Trimilin. Spezielle Swing Matten mit eigenen Seilringen in der auf das jeweilige Gewicht angepassten Stärke sorgen für ein angenehmes, effektives Schwingen und eine optimale Federung. Selbstverständlich sind Swing Trampoline aber nicht nur zum Schwingen, sondern auch zum Springen geeignet.

 

Los geht’s!

Schon wenige Minuten täglich tragen dazu bei, dass sich das eigene Wohlbefinden verbessert. 

  • Zu Beginn sollte immer ein kurzes Aufwärmen stattfinden, indem man ganz langsam und vorsichtig mit dem Schwingen am Trampolin beginnt. Wer mehr kann und will als „nur“ Schwingen, wobei hier auch die Arme mit eingesetzt werden können, kann auch Übungen wie Jogging, Twisten, Anfersen oder Hampelmann springen ausprobieren.
  • Für Anfänger ist es ratsam, mit ganz wenigen Minuten innerhalb einer Einheit anzufangen und dafür lieber öfter pro Tag auf das Trampolin zu steigen. Hat man sich daran gewöhnt, sind zehn bis fünfzehn Minuten pro Einheit optimal.
  • Und wer erst einmal ein gutes Trampolin sein Eigen nennt und das Gefühl darauf kennen und lieben gelernt hat, steigt gerne täglich ein bis zwei Mal auf die Swing Matte. Ob vor einem Spiegel, mit einer zusätzlichen Haltestange als koordinative Hilfe, bei guter Musik oder einfach direkt nach dem Aufstehen um wach zu werden.

Probieren Sie es aus und springen Sie sich fit!