Tautreten

Aktualisiert am: 18.06.2003

Tautreten und Morgengymnastik

Barfußgehen in taufrischem Gras - so kommt jeder Morgenmuffel gut in den Tag!

Tautreten ist eine der intensivsten Formen des kalten Fußbades und fördert die Durchblutung der Füße auf besondere Art und Weise. Zudem kommt der wohltuende Effekt der Massage der Haut durch das Gras hinzu. Eine Kurzkur am Morgen - länger als drei Minuten sollte sie nicht ausgedehnt werden - bringt nicht nur Erfrischung, sondern fördert das Immunsystem und ist somit eine Abhärtungsmöglichkeit.

Im Anschluss an die feuchte Erfrischung empfehlen wir Ihnen, sich noch 15 Minuten für Morgengymnastik Zeit zu nehmen. Gemäß dem Motto: "Immer schön gelenkig bleiben" sollten in die Morgengymnastik Dehn-, Streck-, und Mobilisationsübungen eingebaut werden.

Mit einfach Tricks in Schwung kommen:

Da Tautreten nicht für jeden Tag im Jahr geeignet ist, um in Schwung zu kommen, noch einige allgemeine Tipps für Morgenmuffel:

  • Schon im Bett den Körper diagonal dehnen und strecken. Diagonal bedeutet: linken Fuß und entgegengesetzten, also rechten Arm lang machen und umgekehrt.
  • Besonders bei Hitze kann sich über Nacht Lymphflüssigkeit stauen. Beine und Arme unter leichtem Druck in Richtung des Herzens streichen. Wer mag, kann auch mit einem Luffaschwamm oder einer Massagebürste massieren. Das regt den Lymphfluss an.
  • Wer morgens seinen Kaffee oder Tee braucht, sollte diese nach den Übungen trinken, um in Schwung zu kommen.
  • Starten Sie positiv in den Tag: Schon am Morgen möglichst an etwas Positives denken und sich positiv auf den Tag einstimmen.
  • Zum Frühstück frische Früchte der Saison mit z. B. Bio-Magertopfen, Joghurt oder Kefir. Süße Schokolade und raffinierten Zucker meiden. Der in Obst enthaltene Fruchtzucker sorgt für einen gleichbleibenden Energiepegel. Bei Zucker gibt's nur einen kurzzeitigen Kick - sobald dieser nachlässt, verlangt der Körper nach einer neuen Dosis. Auch Fettreiches sollte vermieden werden, da es alle morgendliche Lebensenergie auf die Verdauung zieht (da Fette wesentlich längere Verdauungszeiten aufweisen als etwa Kohlenhydrate).
  • Wem nach Bewegung zumute ist, der kann bei offenem Fenster etwas Frühsport, z. B. Seilspringen oder Yoga betreiben. Das bringt den Kreislauf in Schwung.
  • Sauerstoff tanken: am Fenster, im Garten, auf dem Balkon tief durchatmen, Arme und Beine locker ausschwingen.
  • Ab unter die Dusche - Wechselduschen und Bürstenmassagen prickeln die letzten schlummernden Energien wach.
  • Ein zweites Frühstück sorgt mit vielen Kohlenhydraten für langfristige Sättigung. Brot, Vollkorn, Haferflocken helfen bis zur Mittagspause durchzuhalten.
  • Nach der Arbeit zum Sport. Hier lassen sich wunderbar Stress und Büroprobleme abschütteln und man findet leicht in den Schlaf. Wer keine Zeit oder Lust für sportliche Aktivitäten hat, sollte es mit Meditation versuchen.

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