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Aktualisiert am: 26.06.2007

Kraft, Ausdauer und Taktik

Tennis ist eine Power-Kombination aus Kraft und Ausdauer. In einem durchschnittlichen Tennis-Match kommt es zu 300 bis 400 explosiven Kraftschüben. Der Kraftaufwand ist enorm, daher ist eine gute Vorbereitung mit einem durchdachten Krafttraining von Bedeutung. Ein guter Tennisspieler unterscheidet sich im Gesundheitssport von einem schlechten nicht unbedingt dadurch, dass er immer gewinnt. Vielmehr ist entscheidend, dass er nach dem letzten Ballwechsel nicht völlig erschöpft vom Court getragen werden muss.

Die Herzfrequenz während eines Tennis-Matches liegt ca. bei 60 bis 70 Prozent des Maximums. Bei einem Doppel (zwei Spieler auf jeder Seite des Netzes bilden jeweils ein Team) senkt sich die durchschnittliche Herzfrequenz auf etwa 40 Prozent des Maximums. Dadurch, dass man Tennis nur mit einem Arm spielt, ist die Gefahr, einseitig zu werden, besonders groß. Auch die andere Seite des Körpers darf beim Training nicht vergessen werden - die Muskulatur muss auf beiden Seiten annähernd gleich sein, um den Körper halbwegs in Balance zu halten.

Richtige Technik erlernt man in der Tennisschule

Eine entscheidende Rolle beim Tennis spielt die Technik, die Anfänger nur unter Anleitung eines guten Trainers erlernen sollten. Entscheidend sind allerdings auch noch andere Faktoren, für die man selbst sorgen kann: Da nicht nur die Arme, sondern auch die Beine beim Tennis besonders gefordert werden, zeichnet sich ein guter Tennisspieler neben dem notwendigen Kraftpotenzial auch durch eine hervorragende Grundlagenausdauer aus.

Um die hohen Intensitäten an Bewegung, die in einem Tennismatch ablaufen, besser zu vertragen, empfiehlt sich ein Ausdauertraining von mindestens dreimal die Woche (30 bis 40 Minuten). Daneben ist ein Krafttraining notwendig, das die besonders beanspruchte Schultermuskulatur kräftigt. Aber auch eine Stärkung der Rumpfmuskulatur hilft, im Spiel besser zu werden. Auch hier gelten die grundsätzlichen Regeln des Fitness-Krafttrainings: langsam anfangen, schrittweise intensivieren.

"Tennisarm" - eigentlich ein Ellbogen

Die bekannteste und häufigste Beschwerde beim Tennis ist der "Tennisarm", der eigentlich ein Ellenbogen ist. Es handelt sich dabei um eine Überlastung der Unterarmmuskulatur entweder auf der inneren oder der äußeren Seite des Ellenbogens.

Bemerkbar macht sich der "Tennisarm" durch Schmerzen. Spieler ab einem Alter von 30 haben öfter damit zu kämpfen. Weitere Risikofaktoren: Die falsche Griffgröße, Metallschläger, lange Spielzeiten (ab zwei Stunden), sehr harte Schlägerbespannung und die Spieltechnik. Wenn zwei oder drei dieser Faktoren zusammenkommen, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, ein Ellenbogen-Problem zu bekommen. Treten einmal Schmerzen beim Spielen auf, sofort aufhören und die betroffene Stelle mit Eis oder kaltem Wasser kühlen. Keinesfalls weiterbelasten!


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