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Experte: Mag. Michael Mayrhofer

Aktualisiert am: 21.08.2006

Tischtennis

Geschichte

Ende des 19.Jahrhunderts entwickelte der Tischtennissport in Indien und verbreitete sich anschließend rasend schnell nach England. Der bis heute bekannte Zelluloidball wurde dort von einem englischen Ingenieur namens Gibb entwickelt. Kurz darauf wurden die ersten Gummischläger konstruiert. Das zunächst als Raumtennis bekannte Spiel nannte man nun Ping Pong. Tischtennis wurde erst sehr spät ins olympische Programm aufgenommen. 1988 in Seoul wurde dieser Schritt vollzogen und seither ist diese Sportart ein fixer Bestandteil jedes olympischen Turniers. Ping Pong erfreut sich großer Beliebtheit in asiatischen Regionen. Daher ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass ein Großteil der Medaillen bei olympischen Spielen und Weltmeisterschaften an asiatische Spieler gingen. Einer der erfolgreichsten Spieler auf der Worldtour ist der Österreicher Werner Schlager. Dieser holte sich entgegen aller Prognosen den Weltmeistertitel 2003 in Frankreich.

Regeln

Der rechteckige Tischtennistisch misst 2,74 Meter Länge und 1.52 Meter Breite. Die Platte sollte 76 cm vom Boden entfernt sein und waagrecht aufliegen. Die beiden Spielhälften werden in der Mitte durch ein 15.25 cm hohes Netz unterteilt. Der bereits angesprochene Zelluloidball hat einen Durchmesser von etwa 40 mm. Mit einem zum großen Teil aus Holz bestehenden Schläger kann nun ein spannender Ballwechsel gestartet werden. Hierfür ist beim Aufschlag eine Besonderheit zu beachten. Der Ball muss bis zur Berührung mittels Schläger für den Gegner gut sichtbar sein. Der Ball darf wie beim Tennis die Platte nur einmal berühren. Sollte er ins Netz geschlagen werden oder über die Tischplatte hinaus, ergibt dies einen Punkt für den Kontrahenten. Sollte der Ball beim Service die Netzkante berühren und anschließend im gegnerischen Feld landen wird dieser wiederholt. Jedem Spieler stehen jeweils zwei aufeinander folgende Aufschläge zur Verfügung. Dann wird gewechselt. Sieger eines Satze ist jener Spieler der zuerst 11 Punkte erreicht. Bei Punktegleichstand wir auf zwei Punkte Unterschied gespielt. Sieger eines Spiels ist jene Person die drei Sätze gewonnen hat.

Schwierigkeitsgrad

Der Schwierigkeitsgrad liegt darin den Ball auf der Platte zu halten und über das Netz zu spielen. Dies ist allerdings sehr bald möglich und einem hitzigen, spannenden Ballwechsel steht nichts mehr im Wege.


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