Sonnengruß

Effektvolles Yoga: Der Sonnengruß

Übungsablauf

Der Sonnengruß wird mit seiner starken Symbolik und dem effektiven Bewegungsprogramm auch bei fitnessbegeisterten Menschen immer beliebter. Ob man nun die wohltuenden "Sonnenstrahlen" genießt oder die Hitze und Energie in ein schweißtreibendes  Workout einbaut, liegt ganz im Ermessen des Praktizierenden.

Text und Übungsanleitung von Mag. Birgit Pöltl www.yoga-austria.info

Der Sonnengruß empfiehlt sich ganz besonders für den Morgen als "Wake up"-Programm. Beginnen Sie langsam und steigern Sie allmählich das Tempo. Verweilen Sie einige Atemzüge in jeder Position, um die Morgensteife zu überwinden.

Es existieren viele Varianten des Sonnengrußes. Nicht nur in Indien, sondern auch in anderen Kulturen, in denen die Sonne verehrt wurde, sind vergleichbare Abläufe bekannt (z.B. bei den Kelten, Mayas, Ägyptern).

Der klassische Sonnengruß, der im Yoga geübt wird, besteht aus zwölf Yoga-Stellungen (Asanas), deren Abfolge ineinander fließt. Geübt wird der Sonnengruß im Regelfall zwölfmal oder ein Vielfaches davon. Während des Übens gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Geist und Körper miteinzubeziehen. Ob mit Symbolik, Affirmationen, Konzentrationspunkten oder Mantras geübt wird, wichtig ist das Hineinspüren und Wohlfühlen während des Praktizierens.

Die Sonne grüßen statt Zirkeltraining

Stellvertretend für die vielen Varianten sei hier ein einfacher, aber effektiver Sonnengruß vorgestellt. Ausgangsposition ist ein hüftgelenksbreiter Stand, die Oberschenkel rotieren leicht nach oben, das Becken ist gut aufgerichtet und der Beckenboden aktiviert.

Abwechselnd wird eine Runde mit dem rechten, die nächste mit dem linken Bein begonnen.  Das rechte Bein beginnt bei aktivierenden Sonnengrüßen. Wollen Sie Surya Namaskar eher meditativ durchführen, beginnen Sie mit dem linken Bein.

Bei Entzündungen im Bauchraum, chronischen oder akuten Rückenproblemen ist Vorsicht beim Üben geboten. Für die Schwangerschaft gibt es abgewandelte Formen des Sonnengrußes.