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Experte: Mag. Michael Mayrhofer
Aktualisiert am: 21.08.2006
Volleyball
Geschichte
Als Vorläufer des Volleyballs kann man alle Formen des Hin- und Rückschlagspiels bezeichnen, die es bereits bei den Römern und den Azteken gab. Zur Entwicklung des eigentlichen Volleyballspiels kam es aber erst in der Neuzeit. Im Jahr 1895 kreierte William G. Morgan ein Spiel, welches Elemente von Tennis, Handball, Basketball, und Baseball verband. Dieses Spiel war ursprünglich als Sportart für Geschäftsmänner gedacht und wurde als sogenanntes "Mintonette", das spätere Volleyball, bezeichnet. Der Name Volleyball kommt von dem englischen Wort "volley", das ursprünglich "feuern" bedeutete. Dieser Ausdruck soll Morgan während einem Demonstrationsspiel zugerufen worden sein, da es so aussah als würde der Ball über das Netz gefeuert werden. Daher war der Name Volleyball besser angebracht als Mintonette. Das erste Volleyballturnier wurde am 7. Juli 1896 in Springfield abgehalten. Im Jahre 1914 kam es über England nach Europa. Bei den Olympischen Spielen 1964 in Tokio wurde das Volleyballspiel erstmals olympisch.
Regeln
Eine Volleyballmannschaft setzt sich aus jeweils 6 Feldspielern und einigen Wechselspielern zusammen. Das Spiel wird mit einem Volleyball gespielt. Ziel ist es drei Sätze, wobei ein Satz bis 25 läuft, zu gewinnen. Die Feldgröße beträgt 18 x 9 Meter und ist an den beiden Seiten und Enden des Spielfeldes durch Linien abgegrenzt. In der Mitte befindet sich ein Netz, welches bei den Herren 2.43 und bei den Damen 2.20 Meter misst. Der Ball soll so schnell und effektiv wie möglich über das Netz gespielt werden und in der gegnerischen Hälfte den Boden berühren. Dieser Vorgang wird mit einem Punkt für die jeweilige Mannschaft belohnt, der dies gelingt. Dar Spielgerät darf mit jedem Körperteil über das Netz gespielt werden, wobei die Techniken des Baggerns, Britchens und Schmetterns im Vordergrund stehen. Dabei darf der Ball von jeweils drei Spielern der eigenen Mannschaft berührt werden, ehe er auf die andere Seite gespielt werden muss. Gezählt wir mit einem sogenannten Runningscore – System, welches nach Beendigung jedes Spielzuges einen Punkt zur Folge hat. Eröffnet wird ein Ballwechsel mit der Angabe, die hinter der Grundlinie ausgeführt werden muss. Diese darf auch die Netzkante berühren, insofern der Ball im gegnerischen Feld landet.
Schwierigkeitsgrad
Der eigentliche Schwierigkeitsgrad liegt darin den Ball ständig in der Luft halten zu müssen, da er nicht in der eigenen Spielhälfte den Boden berühren darf.
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