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Aktualisiert am: 19.07.2007
Wandern: Erholsame Fortbewegung
Es müssen nicht unbedingt Extremsportarten sein, um Körper und Geist so richtig in Schwung zu bringen: Wer sich gerne an der frischen Luft bewegt, Augen und Ohren hält für Wunder der Natur, wird früher oder später zum Wanderer.
So zeigen Untersuchungen, dass Wandern neben Schwimmen und Rad fahren die beliebteste Sportart der Österreicher ist: Man braucht keine Ausbildung, keine Geräte und - sofern man mit Maß beginnt - auch keine langwierigen Körpertrainings, um zu starten. Mit seiner abwechslungsreichen Landschaft und zahlreichen sehenswerten Gegenden ist Österreich ein Paradies für "Wandervögel" - und wird daher mit gutem Grund auch im Ausland als solches beworben.
Das Wandern durch die Landschaft, allein oder in der Gruppe, lässt Alltagssorgen vergessen und öffnet Seele und Geist neue Freiheit. Die Bewegung als eine der wichtigsten Grundlagen gesunder Lebensführung tut dem Körper gut. Wandern ist ein Wellness-Faktor - und kann durch die Begegnung mit anderen Menschen auch neue soziale Kontakte knüpfen helfen. Wenn man beim Wandern einige grundlegende Tipps befolgt, steht einem gesunden und erholsamen Erlebnis nichts im Wege.
Quer durch Wald und Wiese
Wandern ist ein Ausdauersport, den man in jedem Lebensalter betreiben kann. Die Belastung ist verhältnismäßig gering. Als Gesundheitssport stärkt Wandern vor allem das Herz-Kreislauf-System, die Atmung und wirkt auf den Stoffwechsel. Allerdings ist Wandern weit mehr als nur gut für den Körper: Frische Luft, gesellige Hüttenerlebnisse und Naturschönheiten streicheln die Seele und sorgen für Entspannung.
Wandern ist kein Spaziergang
Um die Fitness zu verbessern, sollte Wandern nichts mit Spazierengehen zu tun haben. Bringen Sie Schwung in die Sache! Beflügeln Sie Ihren Schritt beim Durchschreiten von Wald und Wiese so, dass Sie 65 bis 70 Prozent Ihrer maximalen Herzfrequenz erreichen. Man sollte sich zwar gefordert fühlen, allerdings noch durchaus im Stande sein, sich mit einem Mitwanderer zu unterhalten. In der Ebene sind lange, ruhige Schritte gefragt.
Gehen Sie bewusst
Der Fuß setzt mit der Ferse auf, die Zehenspitzen schauen nach oben, dann abrollen und wegdrücken. Den Oberkörper beim Gehen nicht vergessen: Bauch einziehen, Rücken gerade machen, Kopf hoch, die Arme schwingen nach vorne und hinten mit und unterstützen so die Vorwärtsbewegung. Passen Sie auf, dass Ihre Arme sich nicht vor dem Körper kreuzen. Eine richtige Wanderhaltung bewahrt vor allzu schnellen Ermüdungserscheinungen.
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