Yogatherapie – heilsames Yoga gegen Beschwerden

Dass Yoga guttut, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Besonders wirksam bei individuellen Beschwerden kann dabei therapeutisches Yoga sein. Dieses ist im Gegensatz zu sonst oft sehr vollen, sogenannten „offenen“ Yoga-Klassen auf die individuelle Arbeit ausgelegt. Dabei geht es also nicht nur um allgemeines Wohlbefinden oder um die allgemeine Mobilisation der Gelenke, Kräftigung der Muskeln oder bewusstes Atmen, sondern v. a. um die individuelle Problematik und ihre damit einhergehenden Beschwerden sowie um Selbstheilung. Durch die Aktivierung der eigenen Selbstheilungskräfte sollen die Beschwerden oder Schmerzen nachhaltig gelindert oder ganz beseitigt werden.

In diesem Prozess stehen auch Themen wie Selbsterkenntnis und Selbstverantwortung ganz oben, weshalb zusätzlich zu Yogatherapie-Terminen mit einem entsprechend ausgebildeten Yogalehrer ein eigenständiges Üben wichtig ist, um die jeweilige Therapie samt Körper-, Atem- und Meditationsübungen im Alltag zu verankern. Außerdem bringt eine regelmäßige Praxis rascher und nachhaltiger Erfolg und Besserung als eine Einheit nur alle ein bis zwei Wochen.

Wann kann eine Yogatherapie Sinn machen?

Eine Yogatherapie hat Einfluss auf Körper, Geist und Seele und wird individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt. Yoga kann demnach auf verschiedenen Ebenen und in verschiedenen Strukturen heilsam sein, seien es Muskeln, Gelenke, Nervensystem, Atemsystem, Lymphsystem, Immunsystem, bei Stresszuständen oder Depression. Wichtig dabei ist es zu wissen, dass nicht nur die Körperübungen (Asanas) sehr viel bringen, sondern dass auch spezielle Atemübungen und Meditationen wichtige Komponenten darstellen, die zusätzlich besonders stark auf unseren Geist und unsere Energie wirken.

Im Yoga geht es also nicht nur darum, körperlich flexibler oder stärker zu werden und schon gar nicht darum, besonders tolle vorzeigbare Dehnübungen zu beherrschen, sondern der tiefste Sinn sind v. a. das Erkennen von sich selbst, seinen Bedürfnissen, das Schärfen der eigenen Wahrnehmung und Achtsamkeit. So kann jeder für sich notwendige Veränderungen und Transformationen einleiten und zur Selbstheilung und Schmerzlinderung beitragen.

An wen kann man sich für eine Yogatherapie wenden?

In Österreich dürfen nur ausgebildete Therapeuten als solche bezeichnet werden. Insofern können Sie sich bei Bedarf an einen Physiotherapeuten oder Arzt wenden, welcher auch als Yogalehrer und speziell Yogatherapeut ausgebildet ist. Darüber hinaus gibt es auch Yogalehrer mit Spezialausbildungen in Yogatherapie, die sich selbst allerdings nicht „Therapeuten“ nennen, sondern nur angeben dürfen, dass sie auf diesem Gebiet eine Ausbildung absolviert haben.

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