Alkohol auf der Piste

Aktualisiert am: 25.04.2006

Alkohol ist für Wintersportler tabu!

Hochprozentiges hat beim Wintersport auf der Piste nichts verloren, denn alkoholisierte Ski- oder Snowboarder gefährden sich und andere.

Der wärmende Jagatee hat beim Skifahren nichts zu suchen - auch wenn Ihnen noch so kalt ist. Wintersportler sollten auf der Piste am besten ganz auf Alkohol verzichten. Denn Hochprozentiges verleitet zu leichtsinnigem Verhalten. Das eigene Könenn wird überschätzt, während Gefahren unterschätzt werden. Aufgrund von unkoordinierten Bewegungen kommt es auch häufig zu Stürzen. Auch Erfrierungen werden bei einem durch Alkohol vernebelten Kopf nicht so leicht als solche erkannt.

Gefahren des Alkoholkonsums

Alkohol erweitert die Blutgefäße, die Haut wird stärker durchblutet und gibt somit mehr Wärme an die Umgebung ab. Dadurch steigt die Gefahr von Unterkühlungen. Koordination und Motorik werden derart eingeschränkt, dass die komplexen Bewegungsabläufe beim Skifahren und Snowboarden nicht mehr zu kontrollieren sind. Und das geht - wie beim Autofahren - auf Kosten der Sicherheit! Wer sich also an der Schneebar mit Hochprozentigem aufwärmen muss, sollte besser mit der Bahn ins Tal fahren. Denn auf den Pisten stellen alkoholisierte Skifahrer eine Gefahr für sich und andere dar. Abgesehen von den gesundheitlichen kann ein Skiunfall in benebeltem Zustand durchaus auch strafrechtliche Folgen haben.

Flüssigkeitsverlust

Beim Wintersport in luftigen Hohen kommt es an sich schon zu einem hohen Flüssigkeitsverlust. Geringe Luftfeuchtigkeit, tiefe Außentemperaturen und Schwitzen trockenen den Körper aus. Wer dazu noch Alkohol trinkt, belastet seinen Körper noch zusätzlich und entzieht ihm noch mehr Wasser. Stattdessen sollten Sie darauf achten, dass Sie beim Wintersport dem Körper ausreichend Flüssigkeit zuführen. Dafür eignen sich Wasser, Früchtetees und Fruchtsäfte - am besten in einer Thermoskanne mitnehmen, damit die Getränke nicht zu kalt sind.


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