Aktualisiert am: 30.05.2006
Teil 1: Ayurveda: Alte indische Heilkunst
Teil 2: Ayurvedische Sicht des Menschen
Teil 3: Diagnose
Teil 4: Ayurvedische Therapien
Teil 5: Risiken
Teil 6: Links und Buchtipps
Diagnose
Vor ca. 3.000 Jahren wurden die noch heute in Umrissen gültigen Verfahren der Diagnose erarbeitet.
Der Arzt erschließt sich die Symptome einer Erkrankung durch Befragung und Untersuchung, wobei er seine Sinne (Beobachten, Abtasten, Abhören, Geruch) und die jeweils zu Verfügung stehenden technischen Hilfsmittel mit einbezieht. Eine Sonderstellung nimmt die Pulsdiagnose ein, aus der der geübte Arzt Information über die Konstitution, den Stoffwechsel und das Gleichgewicht der Doshas erhält. Auf diese Weise gewinnt der Arzt ein umfassendes Bild von den ursächlichen Erfahrungen der Erkrankung und baut darauf seine Behandlung auf.
Individuum steht im Mittelpunkt
Das besondere an einer ayurvedischen Diagnose ist der individuelle Zugang zum Patienten. In den ayurvedischen Texten wird die Diagnose der Krankheit von der Diagnose des Patienten unterschieden. Die Diagnose der Krankheit ist natürlich wichtig. Sie gelingt aber auch mit modernsten Verfahren nicht immer und hat oft keine weiteren therapeutischen Konsequenzen.
Deshalb steht für den ayurvedischen Arzt das Erfassen des Patienten in seiner Einmaligkeit im Vordergrund. Daraus ergibt sich ein individueller Zugang zur Therapie, die auch dann noch zu einer Stabilisierung des Patienten führt, wenn eine schwere oder unheilbare Erkrankung vorliegt.
Ernährungsformen
Ayurvedische Küche
Das Essen sollte nach indischer Lehre dem Typ (Dosha) entsprechen.
zum Thema ...
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