Bildschirmarbeit
Aktualisiert am: 30.12.2008
Augen brauchen öfters Pause vom PC
Intensive Bildschirmarbeit belastet die Augen. Studien haben gezeigt, dass man bei langem Starren auf den Bildschirm zu blinzeln "vergisst". Dadurch wird das Auge zu wenig befeuchtet. Wichtig sind regelmäßige Pausen: Alle ein bis zwei Stunden sollten Sie die Augen entspannen.
Sie tun es also auch gerade: Sie starren auf den Bildschirm. Wie viele Österreicher verbringen Sie vermutlich einen großen Teil Ihrer Arbeitszeit vor dem Monitor und auch in der Freizeit spielt der Computer bei vielen Menschen eine wesentliche Rolle. Eines der größten Probleme dabei sind Ihre Augen: Studien haben nämlich gezeigt, dass Menschen, die konzentriert auf Computer-Bildschirme starren, zu blinzeln vergessen so und die Augen zu wenig befeuchten.
Blick in die Ferne entspannt
Die Zahl der Lidbewegungen von üblicherweise 20 bis 30 reduzierte sich bei der Bildschirmarbeit auf rund fünf Schläge pro Minute. Experten raten, den Augen alle ein bis zwei Stunden eine längere Erholungspause zu gönnen. Während der Bildschirmtätigkeit sollte man seinen Blick immer wieder in die Ferne schweifen lassen.
Eine tolle Entspannung für die Augen ist das so genannten Palmieren. Reiben Sie Ihre Handinnenflächen kräftig aneinander und legen Sie die Hände danach wie eine Muschel über die geschlossenen Augen. Die totale Dunkelheit beruhigt und aktiviert zugleich. Lassen Sie während dieser Übung Ihre Atmung gleichmäßig fließen.
Folgende Augenübungen bringen im Büroalltag ebenfalls Entspannung:
Außerdem problematisch ist die Bildschirmfrequenz. Flimmerfrequenzen bis etwa 60 Hertz werden im zentralen Blickfeld bewusst wahrgenommen. Unbewusst werden aber auch Flimmerfrequenzen bis 95 Hertz und darüber registriert. Um daraus resultierende Kopfschmerzen und Sehprobleme zu minimieren, sollte deshalb die Bildwiederholungsrate des Monitors nach Möglichkeit auf über 100 Hertz eingestellt werden.
Der richtige Blickwinkel ist wichtig
Wichtig ist auch eine blendfreie Sicht auf den Bildschirm. Das Gerät sollte deshalb im rechten Winkel zum Fenster stehen. Lampen sollten weder im zentralen Sichtfeld vor dem Bildschirm platziert sein noch sich in der Mattscheibe spiegeln. Der ideale Blickwinkel auf den Monitor ist eine Neigung von 25 bis 35 Grad nach unten.
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