Chemisch

Aktualisiert am: 30.05.2006

Chemische Verhütungsmittel

Die häufigste Form chemischer Verhütungsmittel sind so genannte Schaumzäpfchen sowie Salben, Cremen und Gele. Sie enthalten ein Spermizid oder Säuren, welche die Beweglichkeit der Spermien lähmen oder diese sogar abtöten.

Schaumzäpfchen müssen mindestens zehn Minuten vor dem Geschlechtsverkehr in die Scheide eingeführt werden. Dort entfalten sie durch die Körperwärme einen zähen Schaum. Salben, Gele und Sprays wirken schneller, müssen jedoch nah am Muttermund angewendet werden.

Vorteile: Als zusätzliches Mittel erhöhen sie die Sicherheit anderer Methoden wie Diaphragma oder Kondom.

Nachteile: Beobachtete Nebenwirkungen sind vor allem Hautreizungen und Allergien sowie ein unangenehmes Brennen und seltsames Wärmegefühl. Die Zuverlässigkeit von Schaumzäpfchen als alleiniges Verhütungsmittel ist nicht sehr hoch. Sie sollten daher nur kombiniert mit anderen Mitteln wie Kondom oder Diaphragma zum Einsatz kommen.


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