Entsorgung
Aktualisiert am: 30.05.2006
Tropfen und Salben
Präparate in Saft- oder Tropfenform werden vom Hersteller meist als klare Flüssigkeiten in den Handel gebracht. Wenn diese flüssigen Arzneimittel zu verderben beginnen, werden sie trüb. Auch Gärungsprozesse sind möglich. Zu unterscheiden ist zwischen Trübung und Bodensatz: Während die langsam einsetzende Trübung eigentlich immer "verdorben" bedeutet, ist dies beim Bodensatz keineswegs so. Es ist beispielsweise ganz natürlich und normal, dass ursprünglich klare Pflanzenauszüge im Laufe der Zeit einen Bodensatz bekommen. Schon geringe Temperaturschwankungen von ca. 5 bis 10 Grad Celsius können dies bewirken.
Die Haltbarkeit von Salben ist relativ groß. Ranzige Salben erkennt man am unangenehmen Geruch. Eine Creme enthält im Unterschied zur Salbe immer wässrige Bestandteile. Deshalb trennt sich eine Creme im Laufe ihrer Aufbewahrung häufig in einen fetthaltigen und in einen fettfreien wässrigen Teil und wird dadurch unbrauchbar.
Alte Medikamente in der Apotheke testen lassen
Es ist am besten, man lässt "ältere" Arzneimittel vom Apotheker untersuchen. Seit 1986 sind alle Medikamente vom Hersteller mit einem Ablaufdatum versehen, das unbedingt zu beachten ist. Ist das Verfallsdatum überschritten, darf man die Arzneien auf keinen Fall mit dem Müll entsorgen! Bringen Sie die Arzneien in die Apotheke. Dort kann man Ihnen sagen, ob sie noch brauchbar sind, und dort werden die Präparate auch sachgemäß entsorgt!
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