Erektionsprobleme
Aktualisiert am: 30.05.2006
Teil 1: Erektile Dysfunktion
Teil 2: Was passiert bei einer Erektion?
Teil 3: Ursachen von Impotenz
Teil 4: Behandlung
Erektile Dysfunktion
Darüber spricht man nicht. Natürlich ist so gut wie keiner davon betroffen. Und ein Grund um zum Arzt zu gehen ist das noch lange nicht. Die Rede ist von der Erektilen Dysfunktion, umgangssprachlich Impotenz. In Österreich ist davon jeder zehnte Mann betroffen - Grund genug, um mit einem Tabu zu brechen!
Sie lesen diesen Artikel, weil Sie selbst davon betroffen sind? Dann können Sie beruhigt sein.
1. Sie sind nicht allein. Rund 50 Prozent aller Männer zwischen dem 40. und 70. Lebensjahr sind davon betroffen.
2. In 70 Prozent aller Fälle sind organische Ursachen für die erektile Dysfunktion verantwortlich. In viele Fällen kann man das Haar an der Wurzel packen und den Grund für die erektile Dysfunktion ausschalten oder beheben.
Verlust des Selbstwertgefühls
Warum ist Impotenz so ein Tabu, wo doch so viele Männer unter den selben Beschwerden leiden? Warum kostet es so viel Überwindung sich aufzuraffen und zum Arzt zu gehen, damit dieser abklären kann, was dahinter steckt?
Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Nicht nur der Beruf wird herangezogen, um zu beurteilen, wer erfolgreich ist, sondern auch die Freizeitgestaltung. "Manneskraft" definiert sich für viele über das "Wie oft". Den abgetretenen Spruch von "Qualität über Quantität" will keiner hören, wenn's nur noch jedes zweite oder dritte Mal klappt. Probleme oder gar Unvermögen mit der eigenen Sexualität bringen einen Verlust des Selbstwertgefühls mit sich. Studien haben ergeben, dass ein deutlicher Zusammenhang zwischen Krankheit und Lebensqualität besteht, wobei Erektionsstörungen einen deutlich negativen Einfluss auf die Lebensqualität haben.
Rückzug ins Schneckenhaus
Depression, Verlust der Selbstachtung, ein geringeres Selbstwertgefühl, Angst und mentaler Stress sind die häufigsten Folgen von Erektionsstörungen. Auch Beziehungen zu Sexualpartnern, Familienmitgliedern, Kollegen und Mitarbeitern werden durch die Krankheit zum Teil erheblich belastet. Neue Beziehungen werden - wenn überhaupt - nur unter großen Vorbehalten eingegangen.
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