Erektionsprobleme
Aktualisiert am: 30.05.2006
Teil 1: Erektile Dysfunktion
Teil 2: Was passiert bei einer Erektion?
Teil 3: Ursachen von Impotenz
Teil 4: Behandlung
Ursachen von Impotenz
Erektionsstörungen sind eine häufige und ernstzunehmende Krankheit. Oftmals ist die erektile Dysfunktion eine Folge von gesundheitlichen Problemen oder Verletzungen. Erektionsstörungen nehmen mit dem Alter zu.
Bis vor wenigen Jahren wurde eine Behandlung einer erektilen Dysfunktion kaum in Anspruch genommen. Das hat sich seit der Einführung von Sidenafil (Viagra) geändert. Wann aber spricht man überhaupt von einer erektilen Dysfunktion?
Definition:
Unter Impotenz oder erektiler Dysfunktion versteht man die für den Geschlechtsverkehr unzureichende Versteifung des Penis bei sexueller Stimulation. Daraus resultiert das Unvermögen, den Beischlaf befriedigend auszuführen. Das Ausmaß der Störung ist unterschiedlich, bei einer vollständigen Erektionsstörung ist kein Geschlechtsverkehr mehr möglich.
Früher wurde diese Störung als Impotenz bezeichnet, ein Begriff, von dem man heute abweicht, da er häufig abwertend gebraucht und mit "mangelnder Männlichkeit" gleichgesetzt wird. Sie finden den Begriff trotzdem auf Wecarelife - nicht abwertend gebraucht sondern aus dem einfachen Grund, weil viele User mit dem Begriff "Impotenz" weit mehr anfangen können als mit "erektiler Dysfunktion".
Die organischen Grundlagen sind vielfältig. 40 Prozent aller Männer unter 50 Jahren leiden aufgrund von Arteriosklerose (Arterienverkalkung) unter Erektionsstörungen. Auch die Hälfte aller Diabetiker wird von Problemen mit der Standhaftigkeit geplagt.
Weitere Ursachen sind:
- Bluthochdruck
- Fettstoffwechselstörungen
- Chronische Nierenerkrankungen
- Leberversagen
- Multiple Sklerose
- Morbus Alzheimer
- Chronische Atemwegserkrankungen
- Hormonstörungen, zum Beispiel zu niedrige Konzentrationen des männlichen Geschlechtshormons Testosteron oder eine Unter- oder Überfunktion der Schilddrüse
- Seelische Erkrankungen wie schwere Depressionen
Auch der Lebensstil kann Auswirkungen auf die Erektionsfähigkeit haben. Negative Faktoren sind unter anderem:
- Rauchen: stört grundsätzlich die Blutversorgung und verengt die Blutgefäße.
- Alkohol: Übermäßiger Genuss von Alkohol aber auch der Genuss von anderen Drogen wie Heroin oder Kokain. Beim Alkohol vermutet man einen Zusammenhang mit dessen Wirkung im Gehirn.
- Stress: Männer, die beruflich und privat ständig hohen Belastungen ausgesetzt sind und dabei das Gefühl haben, zu versagen oder den ihnen gestellten Anforderungen zu entsprechen, leiden oft an erektiler Dysfunktion.
- Medikamente: Von zahlreichen Präparaten ist bekannt, dass sie die Fähigkeit zur Erektion herabsetzen. Das heißt jetzt nicht, dass man eigenmächtig vom Arzt verordnete Medikamente absetzen soll! Besprechen Sie eventuelle Vorgangsweisen bitte mit Ihrem Arzt!
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