Erholsamer Schlaf

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Autorin: Mag. Beatrix Aigner-Köfinger
Aktualisiert am: 14.02.2011
Der Schlaf macht den Tag
Unser Körper benötigt Schlaf, um sich zu regenerieren und das am Tag Erlebte zu verarbeiten. Schon leichte Unregelmäßigkeiten können dazu führen, dass wir uns müde und antriebslos fühlen. Daher lohnt es sich, die Schlafumgebung ideal zu gestalten und ein paar Tipps zu beherzigen.
Ein Drittel unseres Lebens verbringen wir schlafend. Dabei erholt sich unser Körper und Geist. Wissenschaftlich ist das Phänomen Schlaf noch nicht völlig geklärt, aber eines steht fest: Zu wenig Schlaf schadet der Gesundheit. Während sich die Zellen erneuern und das Immunsystem im Schlaf gestärkt wird, kommt das Gedächtnis mit den Tageserlebnissen klar und schafft neue Nervenverbindungen. Zu wenig Schlaf bringt auch den Stoffwechsel aus dem Takt, der manchmal mit Übergewicht reagiert.
Unterschiedliches Schlafpensum
Gleichzeitig ist es normal, während der Nacht bis zu 20 Mal aufzuwachen. Meist schläft man ganz schnell wieder ein und bemerkt davon nichts. Viele tendieren dazu, die Phasen des Wachseins während der Nacht länger einzuschätzen, als sie tatsächlich sind. Am Ende der Nacht zählt nur, wie man sich am nächsten Tag fühlt. Für Erwachsene sind sieben bis acht Stunden ideal, wer aber mit fünf und sechs Stunden Schlaf pro Nacht auskommt und sich tagsüber fit und ausgeschlafen fühlt, ist auch auf dem richtigen Weg.
Innere Uhr tickt
Unser Gehirn verfügt über eine innere Uhr. Dabei handelt es sich um einen Nervenkern, der Informationen erhält und weiterleitet. So liefern zum Beispiel die Sehnerven Lichtsignale. Die innere Uhr sendet zum richtigen Zeitpunkt Botschaften an die Zirbeldrüse, die bei Dunkelheit das Schlafhormon Melatonin produziert. Auch die Geschlechtshormone spielen bei der Schlafqualität eine Rolle. Ein niedriger Östrogenspiegel führt bei Frauen zu Schlafproblemen. Nichtzuletzt sind die Stresshormone involviert. Genauer gesagt Cortisol, das in der Nacht weniger ausgeschüttet wird und in der Früh ansteigt, damit wir wach werden. Wer gestresst oder überarbeitet ist, hat auch während der Nacht einen hohen Cortisolspiegel und schläft daher schlecht.
Von Traumschlaf bis Tiefschlaf
Erholsam wird der Schlaf erst, wenn der Körper verschiedene Schlafphasen durchmacht. Monotones Schlafen gibt es nicht, stattdessen reihen sich Schlafzyklen von leichtem Traumschlaf bis zum regungslosen Tiefschlaf aneinander. In der Einschlafphase meinen viele noch gar nicht zu schlafen, aber die Hirnwellen, die sich mit einem Elektro-Enzephalo-Gramm (EEG) sichtbar machen lassen, werden schon flacher und geordneter. Darauf folgt die erste Tiefschlafphase, die etwa eine Stunde und somit länger als alle nachfolgenden dauert. Dann kommt der REM- oder Traumschlaf. REM steht für Rapid Eye Movement, bei dem die Augen gerollt werden und die Lider zucken. Die EEG-Kurve zeigt während dieser Traumphase wilde Wellen wie beim Wachzustand. Darauf folgt wieder eine Tiefschlafphase. Dieser Wechsel geschieht vier bis sechs Mal pro Nacht, wobei die REM-Phasen immer kürzer, die Tiefschlafphasen immer länger werden.
Definition von Schlafstörung
Wenn man über sechs Wochen lang zwei bis drei Mal pro Woche schlecht schläft, entspricht das der medizinischen Definition einer Schlafstörung. 15 Minuten Einschlafzeit sind in Ordnung. Wer aber über einen längeren Zeitraum mehr als 30 Minuten zum Einschlafen benötigt, sollte mit einem Arzt reden. Leichte Schlafstörungen lassen sich mit ein paar Tipps zur Schlafhygiene noch in den Griff bekommen.
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