Fahrtüchtigkeit
Aktualisiert am: 06.10.2006
Medikamente am Steuer
Die Einnahme von Medikamenten kann sich teilweise negativ auf die Fahrtüchtigkeit auswirken, warnt das Kuratorium für Verkehrssicherheit.
Gerade wenn die Temperaturen zu steigen beginnen, sind viele Menschen grippeanfällig. In unserer schnelllebigen Welt nimmt sich aber kaum jemand Zeit, um sich richtig auszukurieren, statt dessen werden Medikamente aller Art geschluckt, um die Krankheit zu unterdrücken. Dabei sollte aber nicht vergessen werden, dass Medikamente Einfluss auf die Reaktionsfähigkeit und die Wahrnehmung nehmen können.
Medikamente im Straßenverkehr
Wer unter Medikamenteneinfluss ein Fahrzeug lenkt, sollte sich vorher dringend über die Nebenwirkungen informieren. Arzneien, die beeinträchtigend wirken können, sind mit einem Gefahrenzeichen (Rufzeichen in einem Dreieck) gekennzeichnet.
"Jeder fünfte Lenker steht während der Grippezeit unter dem Einfluss von Medikamenten, die sich negativ auf das Fahrverhalten auswirken können. Die Wirkung ist teilweise ähnlich wie bei Alkohol", warnt Dr. Othmar Thann, Direktor des Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV).
Medikamente und Alkohol
Arzneien und Alkohol müssen nicht einmal gleichzeitig eingenommen werden, damit höchste Gefahr gegeben ist. 24 Stunden nach der Einnahme eines Beruhigungsmittels kann bereits geringer Alkoholkonsum Fahruntüchtigkeit hervorrufen. Wer abends ausgeht, denkt nicht unbedingt daran, dass er Arzneien eingenommen hat und bestellt sich sein gewohntes Bier. Dies kann unerwartete Nebenwirkungen verursachen.
Rat & Wissen
Wechselwirkungen
Rezeptfreie Arzneien ergeben oft eine ungesunde Mischung.
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