Fahrtüchtigkeit

Aktualisiert am: 06.10.2006

Welche Medikamente sind gefährlich?

Doch nicht alle Medikamente beeinträchtigen die Reaktionsfähigkeit. Manche Arzneien (etwa für Diabetiker oder Herz-Kreislaufkranke) sorgen überhaupt erst für Fahrtüchtigkeit. Vor allem aber Psychopharmaka wie Beruhigungsmittel, Schlafmittel oder starke Präparate gegen Schmerzen und Fieber sind mit besonderer Vorsicht zu "genießen".

Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) informiert über diverse Medikamente und deren Auswirkungen auf der Straße:

  • Die Wirkung mancher Arzneimittel (Schlafmittel, Narkotika, etc.) klingt erst nach 24 Stunden ab.
  • Mittel gegen Schmerzen, Fieber oder Entzündungen können schnell müde machen, stärkere Präparate machen fahruntüchtig.
  • Auch auf Beruhigungs- und Allergiemittel kann der Körper mit Müdigkeit reagieren. Diese sollte übrigens niemals durch Aufputschmittel bekämpft werden. Solche Mittel wirken enthemmend und fördern die Gleichgültigkeit.
  • Weitere Medikamentengruppen, bei denen Vorsicht geboten sein sollte: Manche Präparate gegen Bluthochdruck oder Brechreiz, Augentropfen mit Wirkung auf die Pupille oder auch leichte Psychopharmaka. Bei Antibiotika können ebenfalls bedenkliche Nebenwirkungen auftreten.
  • Manche Erkrankungen - etwa Grippe oder starke Kopfschmerzen - schließen das Lenken eines Fahrzeugs grundsätzlich aus.

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