Geburt
Expertin: Angela Paulczinsky
Aktualisiert am: 30.05.2006
Teil 1: Jetzt geht´s bald los!
Teil 2: Vorbereitung auf Geburt & Elternschaft
Teil 3: Vorbereitungskurse für Paare
Teil 4: Wehen und Geburt
Teil 5: Die Geburt
Teil 6: Blasensprung und Austreibungsphase
Teil 7: Das Kind wird geboren
Blasensprung und Austreibungsphase
Sind die Eröffnungswehen stark genug und der Muttermund schon weit genug geöffnet, kommt es irgendwann zum Blasensprung. Die Eihäute der Vorblase stehen unter so großer Spannung, dass sie platzen. Im Idealfall springt die Blase, wenn der Muttermund vollständig offen ist. Nach dem Blasensprung tritt nicht das gesamte Fruchtwasser aus der Fruchtblase aus, da der kindliche Kopf die Öffnung abdeckt.
Nach einer mehr oder weniger langen Übergangsphase, in der das Baby bei anhaltender Wehentätigkeit weiter nach unten gedrückt wird, beginnt die Austreibungs- oder Pressphase. Die Frau bemerkt einen unwillkürlichen Pressdrang, der dem Stuhldrang ähnlich ist. Der Kopf des Kindes ist nun für die Hebamme in der Scheide schon sichtbar. Mit jeder Presswehe wird das Kind weiter nach unten gedrückt. Wie viele Wehen dazu notwendig sind, hängt von deren Stärke und der Verfassung der Mutter ab. Die Gebärhaltung dabei kann ganz unterschiedlich sein. Nicht jede Frau mag am Rücken liegen, manchen ist es im Hocken oder Stehen angenehmer, manche entscheiden sich für eine Geburt im Wasser.
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