Aktualisiert am: 30.05.2006
Teil 1: Homöopathie: Klein, aber oho!
Teil 2: Homöopathische Arzneimittel
Teil 3: Anamnese und Behandlung
Teil 4: Risiken
Teil 5: Links und Buchtipps
Homöopathie: Klein, aber oho!
Die Homöopathie ist eine Methode der Ganzheitsmedizin und setzt auf die Selbstheilung des Organismus. Nach den Vorstellungen der Homöopathen soll die "Potenzierung" eines Wirkstoffes dem Organismus Informationen präsentieren, auf die der Körper mit dem Aktivieren von Selbstheilungskräften antwortet.
In Zusammenarbeit mit Dr. Oskar Vogel, Österreichische Gesellschaft für homöopathische Medizin
Die Homöopathen gehen davon aus, dass Krankheitssymptome nicht die Krankheit selbst sind, sondern Reaktionen auf Störursachen. Sie zeigen, dass der Körper selbsttätig wieder das Gleichgewicht herstellen will. Die Homöopathie versucht also nicht, die Symptome zu unterdrücken, sondern die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen.
Ähnliches mit Ähnlichem heilen
Der Begründer der Homöopathie Dr. Samuel Hahnemann (1755-1843) entdeckte, dass eine Substanz, die einen Gesunden krank macht, einen Kranken mit einer ähnlichen Krankheit heilen kann. Er entwickelte die Ähnlichkeitsregel (oder Simile-Regel), die zum Fundament der Homöopathie geworden ist. Hahnemann formulierte: "Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden."
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