Hormonell
Aktualisiert am: 30.05.2006
Teil 1: Die Pille
Teil 2: Ein- bis Dreiphasenpillen
Teil 3: Minipille
Teil 4: Vaginalring
Teil 5: Pille danach
Teil 6: Drei-Monats-Spritze
Teil 7: Verhütungsstäbchen
Teil 8: Hormonspirale
Teil 9: Verhütungspflaster EVRA
Hormonspirale
Die Hormonspirale kombiniert zwei Methoden der Verhütung, nämlich die einfache Spirale und reine Gestagene, die z.B. als Minipille, Dreimonatsspritze oder Verhütungsstäbchen bekannt sind.
So wirkt die Hormonspirale
Die Spirale selbst verhindert das Einnisten der Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut, andererseits verhindert das Gestagen ein höheres Wachstum der Gebärmutterschleimhaut. Das reduziert die monatliche Blutung. Zusätzlich wird der Schleimpfropf am Gebärmuttereingang zähflüssig: Dadurch können die Spermien nicht und oder nur erschwert in die Eileiter gelangen.
Für wen ist die Hormonspirale geeignet?
Die Hormonspirale wird vor allem Frauen empfohlen, die ihre Familienplanung positiv abgeschlossen haben. Für junge Frauen, die noch kein Kind geboren haben, oder für Frauen in den Wechseljahren mit zurückgebildeter Gebärmutter ist die Hormonspirale laut Bayer keine Methode der ersten Wahl. Interessierte Patientinnen sollten sich von ihrem Gynäkologen beraten und die Gebrauchsinformation für die Hormonspirale aushändigen lassen.
Vorteil
Etwa fünf Jahre lang muss man sich keine Sorgen um die Verhütung machen. Taucht ein Kinderwunsch auf, ist nach dem Entfernen der Spirale die Empfängnisbereitschaft bald wieder hergestellt. Regelschmerzen werden schwächer, die Blutungsdauer verkürzt sich auf ein bis zwei Tage, die Intensität wird deutlich geringer manchmal bleibt die Blutung ganz aus.
Nachteil
Die Spirale muss von einem Arzt eingesetzt werden. In wenigen Fällen wird die Spirale ausgestoßen, besonders häufig in den ersten beiden Anwendungsmonaten. Es kann zu Unregelmäßigkeiten oder Ausbleiben der Monatsblutung, Schmerzen im Unterbauch, Ovarialzysten, aber auch Depressionen, Akne oder Kopfschmerzen kommen.
Weitere Informationen: www.hormonspirale.at
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NACHTEIL? wo ist bitte der nachteil wenn die Regelblutung schwächer wird bzw. ausbleibt? Welche Intelligenzbestie hat diesen Text verfasst -.-
ein Ausbleiben der Regelblutungen beziehungsweise unregelmäßig auftretende Schmierblutungen werden von vielen Frauen tatsächlich als belastend empfunden. Und es gibt auch medizinische Gründe, warum eine monatliche Blutung sinnvoll ist: Sie dient etwa der regelmäßigen Reduzierung der Gebärmutterschleimhaut, die auch entartete Zellen enthalten kann.
Im Übrigen legen wir bei Wecarelife großen Wert auf einen höflichen, wertschätzenden Umgangston und würden Sie bitten, die üblichen Regeln der "Nettiquette" zu beachten.
Herzliche Grüße
Das Wecarelife Redaktionsteam
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