Implantate
Aktualisiert am: 30.05.2006
Voraussetzungen
Eine weitere wichtige Voraussetzung, ohne die - so Schlossarek - "gar nichts geht": Das Gebiss muss "in Schuss" sein oder saniert werden. Wenn jemand die Zahnbürste bloß als lästiges Reiseutensil betrachtet und den Zahnarzt nur vom Hörensagen kennt, "lohnt sich der ganze Aufwand eigentlich nicht", so der Experte.
Ein Implantat kommt vor allem in Frage bei
- einer Zahnlücke mit einem oder mehreren fehlenden Zähnen.
- zur Befestigung einer Totalprothese.
- zur Vermeidung einer Teilprothese, wenn keine Nachbarzähne mehr vorhanden sind.
Geduld, Geduld, Geduld
Was man auf jeden Fall mitbringen sollte, ist jede Menge Geduld. Je nach Ausgangssituation sollten für dieses Vorhaben drei bis zwölf Monate eingeplant werden. Taucht die Frage auf, ob der Kieferknochen auch eine ausreichende Dicke aufweist, wird zur Sicherheit noch eine Computertomografie angefertigt. Diesbezügliche Bedenken kann Schlossarek ausräumen: "Modernste Techniken erlauben es, entweder mithilfe von Knochen aus dem Beckenbereich oder aber mit künstlichen Materialien nachzuhelfen." Dazu kann auch ein zwei- bis dreitägiger Aufenthalt in einem Krankenhaus erforderlich sein. Ob ein derartiger Aufwand tatsächlich notwendig ist, muss der Arzt jeweils individuell auf den Patienten abstimmen.
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