Lawinenunglück
Aktualisiert am: 10.01.2011
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Niemand glaubt, dass es ihn je erwischen könnte, und doch werden Jahr für Jahr einige Wintersportler unter einer Lawine gegraben. Wir erklären Ihnen, wie die Bergrettung in so einem Fall vorgeht.
Die Bergrettung kann nicht sofort nach dem Unfall vor Ort sein, denn sie hat Vorlaufzeiten von 30 Minuten bis zu zwei Stunden. Daher kommt es leider immer wieder zu Totbergungen. 10 bis 12 Prozent der Lawinenopfer sterben bereits beim Lawinenabgang, 5 Prozent in den ersten fünf Minuten danach. Nach nur 40 Minuten sind fast drei Viertel aller Verunglückten tot. Daher ist die "Kameradenrettung" ganz besonders wichtig. Denn die Überlebenden vor Ort haben die besten Chancen, ihre Begleiter aus den Schneemassen zu befreien.
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In den ersten 15 Minuten sollten daher mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln verschüttete Personen gesucht werden. Erst danach kann jemand ins Tal geschickt werden, um Hilfe zu holen oder die Bergrettung (Notruf 140) verständigt werden.
Die Bergretter suchen zunächst das Gelände großflächig ab. Dabei sind das Vorhandensein und der richtige Einsatz von Lawinenpiepsern, Sonden und Schaufeln entscheidend. Jetzt kommen auch die Lawinenhunde zum Einsatz.
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