Luftbefeuchter

Autorin: Mag. Sonja Tautermann

Aktualisiert am: 30.11.2009

Das richtige Modell wählen

Auf dem Markt findet man zwei unterschiedliche Systeme: Ein Verdampfer bringt das Wasser zum Kochen und Dampf entsteht. "Verdampfer müssen regelmäßig entkalkt werden, sonst kann man das Gerät nach zwei Saisonen wegschmeißen", erklärt der VKI-Geschäftsführer. Ultraschall-Vernebler hingegen versetzen das eingefüllte Wasser in Schwingungen und reichern durch den entstehenden Nebel die Raumluft mit Feuchtigkeit an. Der Nachteil: "Ist das Wasser sehr kalkhaltig, legt sich der Kalk auf den Möbeln an. Entkalkungspatronen sind also wichtig." Aufstellen sollte man das Gerät in der Raummitte und möglichst nicht neben Möbeln, um die Tautropfenbildung zu vermeiden.

Der VKI hat elf Geräte getestet. Das Ergebnis in Kürze: Verdampfer verbrauchen zwar mehr Energie, heizen aber den Raum. Vernebler verbrauchen hingegen weniger Energie, kühlen den Raum aber eher ab. "Beim Verdampfer gilt: Je mehr Kalk, desto mehr Strom verbraucht er", ergänzt VKI-Projektleiter Rudolf Heintzl.

Reinigung ist wichtig

Alle Luftbefeuchter bedürfen ständiger Pflege. "Wenn man Luftbefeuchter nicht regelmäßig reinigt, können sie zur Bakterienschleuder werden", so Floss. Daher sollte man den Befeuchter einmal pro Woche reinigen, wenn er in Betrieb ist. Sonst werden diese leicht zu Verbreitern von Infektionen und Schimmelpilzen. Manche Geräte waren nicht leicht zu reinigen, weil die Ecken schwer zugänglich waren. Deshalb schnitten rund die Hälfte der Luftbefeuchter nur "durchschnittlich" ab.

Nützlich sind Geräte, die über einen Hygrostat verfügen. "Ähnlich wie bei einem Thermostat schaltet sich das Gerät ab, sobald eine gewisse Luftfeuchtigkeit erreicht wurde. Dies ist wichtig, damit nicht der gegenteilige Effekt entsteht, dass die Raumluft zu feucht wird", sagt Floss. Einen Hygrostat könne man aber auch nachträglich dazukaufen.


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