Medikamente

Tabletten (c) Dreamstime/Nadezhda Bugaeva

Autorin: Mag. Beatrix Aigner-Köfinger

Aktualisiert am: 27.07.2009

Wechselwirkungen

Viele Wechselwirkungen zwischen Arzneistoffen sind bekannt. Dementsprechend wichtig ist, dass der Arzt über die Einnahme aller Medikamente informiert ist. Der Patient müsse Eigenverantwortung zeigen, betont Mag. pharm. Veronika Schwarz. Gefährlich seien auch versehentliche Überdosierungen – besonders bei Diabetikern. Wenn diese schmerzstillende Mittel einnehmen, kann das die blutzuckersenkende Wirkung der Diabetes-Therapie verstärken. Eine lebensbedrohliche Unterzuckerung kann die Folge sein.

Wirkstoffe blockieren sich

"Wirkstoffe blockieren die Aufnahme von Mikronährstoffen", gibt Schwarz besonders bei Langzeittherapien zu bedenken. Zu den Mikronährstoffen zählen Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe und Spurenelemente - alles lebensnotwendige Stoffe. Durch die Anwendung mancher Medikamente würden diese in großen Mengen verbraucht werden. So ist die Pille ein "Vitamin B-Räuber". Problematisch ist auch die gleichzeitig Einnahme von Kalzium und Eisen oder hochdosiertem Magnesium. Da gleiche Transportsysteme und Aufnahmewege verwendet würden, komme es zu einer Blockierung und nur eine verhältnismäßig geringere Menge könne aufgenommen werde, gibt die Pharmazeutin zu bedenken.

Medikamente mit Ablaufdatum

Das Ablaufdatum steht auf der Verpackung. Die richtige Lagerung – meist kühl und dunkel – ist Grundvoraussetzung für eine lange Haltbarkeit. Besonders empfindlich sind Hustensäfte oder Augentropfen, die meist nur einen Monat ab Öffnung haltbar sind. Bei Augentropfen, die steril sein müssen, gibt die Apothekerin zu bedenken, dass beim Eintropfen oft der Wimpernrand mit dem Tropfkonus berührt werde. Dort fänden sich aber Bakterien, die sich im Fläschen "fröhlich" vermehren würden, wenn es über Monate hinweg zum Einsatz käme. Die enthaltenen Konservierungsmittel würden eine bakterielle Stabilität von zumindest einem Monat garantieren.

Für Salben gilt: Je fetter, desto länger hält die Salbe. Je höher der Wasseranteil, umso leichter ist ein Bakterienbefall möglich. Besonders bei Salben, die in der Apotheke hergestellt werden, empfiehlt Schwarz eine alsbaldige Verwendung.


Mehr zum Thema:

Rat & Wissen

Frau schluckt Tablette

Arzneimittel

Von der Haus- apotheke bis zur Entsorgung.
zum Thema ...


maxerl ARTIKEL KOMMENTIEREN
Zu diesem Artikel gibt es 0 Kommentar(e).
striche Neuen Kommentar verfassen

Login







Passwort vergessen?

Noch nicht registriert?

Zur Registrierung

NEWSLETTER


infobutton_gelb_bg Newsletter-Vorschau

Newsletter abbestellen

URLAUBSANGEBOTE

Sommerträume

Sommerträume im Hotel Thermen- hof Paierl in Bad Waltersdorf: 7 ÜN mit Vollpension, hauseigene Thermal- und Saunawelt, Gesichtsmaske, Leihfahrräder etc. um 598 € p. P.

Nix wie hin

Alle Angebote

Schnäppchen
zurück pause vor

Themen-Specials

Vater mit Sohn (c) Fotolia/Monkey Business

Schnellzugriff