Menopause

Aktualisiert am: 03.05.2010

Es sind nicht alle Frauen gleich

Geht es um klimakterische Beschwerden, darf man nicht alle Frauen über einen Kamm scheren. Neben den üblichen Risikofaktoren spielt offenbar auch eine Rolle, zu welcher ethnischen Gruppe die Frau gehört. Forscher an der University of California befragten rund 16.000 40- bis 55-jährige Frauen, ob und wie stark ihnen die Wechseljahre zu schaffen machten. Wie erwartet, hatten ältere, übergewichtige und schlecht ausgebildete Frauen sowie Raucherinnen und Bewegungsmuffel deutlich mehr zu leiden.

Ethnische und soziale Faktoren sind entscheidend!

Überraschend jedoch war, dass unabhängig davon erhebliche Unterschiede zwischen den verschiedenen ethnischen Gruppen bestanden. Am wenigsten Probleme mit der Hormonumstellung hatten Frauen japanischer und chinesischer Abstammung; sie klagten nur ab und an über Herzrasen und Vergesslichkeit. Afroamerikanerinnen machten vor allem vasomotorische Symptome und Trockenheit der Scheide zu schaffen. Den weißen Frauen raubte der Hormonmangel dagegen häufig den Schlaf. Frauen hispanischer Abstammung litten am meisten unter trockener Scheide und Harninkontinenz.

Ursachenforschung

Bei den Ursachen dieser Unterschiede tappt man zur Zeit noch im Dunkeln. Ist es die unterschiedliche Ernährung, die Häufigkeit komplementärer Therapien oder die kulturell bedingte Bereitschaft, über Symptome zu klagen? Oder bestehen tatsächlich physiologische Unterschiede hinsichtlich der Hormonkonzentration? Diese Fragen sollen in einem zweiten Studienteil geklärt werden.


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maxerl ARTIKEL KOMMENTIEREN
Zu diesem Artikel gibt es 3 Kommentar(e).
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Menopause  von janny (Gast)
13:58 03.05.2010
Es würde mich interessiern, ob man es auch messen kann, ob man in die Menopause kommt, mittels Blut oder Harnanlyse ? Lg Janny
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RE: Menopause  von geri (Gast)
20:17 03.05.2010
ja, der arzt kann im labor einen hormonstatus machen lassen (blutabnahme) - dann weiß man bescheid
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Menopause  von Kira (Gast)
01:18 22.02.2009
Sehr informativ.Danke
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