Menopause

Aktualisiert am: 03.05.2010

Was passiert im Körper?

In den Wechseljahren treten charakteristische Umstellungen im Funktionskreislauf der Eierstöcke (=Ovarien) ein. Das Keimgewebe der Eierstöcke verbraucht sich während der gesamten Zeit der Geschlechtsreife weitgehend. Beide Eierstöcke enthalten bei der Geburt etwa eine Million Eizellen, die bis zur Menopause zu etwa 90 Prozent verbraucht werden. Nach der Menopause enthalten die Eierstöcke nur noch 5.000 bis 10.000 Eifollikel.

Mögliche körperliche Beschwerden

Am Beginn stehen Blutungsunregelmäßigkeiten und vegetative Symptome wie die typischen Hitzewallungen, Herzrasen, Stimmungsschwankungen sowie gesteigerte Nervosität. Danach kommt es zum endgültigen Ausbleiben der Monatsblutungen und durch den Östrogenmangel zu organischen Veränderungen, die in erster Linie die Genitalschleimhaut betreffen. Weitere Folgen der hormonellen Umstellung sind vor allem Osteoporose und Blutdruckanstieg.

Veränderungen des Hormonhaushaltes

Da die Ovarien keine reaktionsfähigen Eifollikel mehr besitzen und damit auch die Fähigkeit zur Hormonbildung einbüßen, versiegt zunehmend die Östrogenbildung. Gleichzeitig kommt es auch in der zentralen Steuerung im Gehirn über den Hypothalamus und die Hypophyse zu veränderter Hormonproduktion. Es wird im Gegenzug zur abnehmenden Östrogenbildung vermehrt das Hormon Gonadotropin ausgeschüttet. Den Hauptteil der "Menopausegonadotropine" bildet das Follikelstimulierungshormon (FSH). Während das Hormon Östradiol, eines der Östrogene, auf etwa den sechsten Teil im Verlauf des Klimakteriums zurückgeht, steigt die Konzentration von FSH im Mittel um mehr als das Sechsfache an.

Typische Wechselbeschwerden sind:

  • Zyklusstörungen
  • Hitzewallungen und Schweißausbrüche, oft während der Nacht
  • Vaginale Trockenheit, die oft mit vermehrten Infekten einhergeht (Scheidenentzündungen)
  • Schlafstörungen und Schlaflosigkeit
  • Schwindel
  • Herzklopfen
  • Angst, Depression, Reizbarkeit
  • Anstieg des Risikos, an Osteoporose (Knochenschwund) oder Arteriosklerose (Arterienverkalkung) zu erkranken

Mehr zum Thema:

Wechseljahre

Tabletten in einer Hand

Hormonpräparate

Hormonbehandlung mit Östrogenen: Wundermittel oder Teufelswerk?
zum Thema ...

Wechseljahre

Mann um die 50 Jahre

Andropause

Auch Männer kommen in den Wechsel.
zum Thema ...


maxerl ARTIKEL KOMMENTIEREN
Zu diesem Artikel gibt es 3 Kommentar(e).
striche Neuen Kommentar verfassen
striche
Menopause  von janny (Gast)
13:58 03.05.2010
Es würde mich interessiern, ob man es auch messen kann, ob man in die Menopause kommt, mittels Blut oder Harnanlyse ? Lg Janny
Antworten Antworten

striche
RE: Menopause  von geri (Gast)
20:17 03.05.2010
ja, der arzt kann im labor einen hormonstatus machen lassen (blutabnahme) - dann weiß man bescheid
trennlinie
striche
Menopause  von Kira (Gast)
01:18 22.02.2009
Sehr informativ.Danke
Antworten Antworten
trennlinie

Login







Passwort vergessen?

Noch nicht registriert?

Zur Registrierung

NEWSLETTER


infobutton_gelb_bg Newsletter-Vorschau

Newsletter abbestellen

URLAUBSANGEBOTE

Sommerträume

Sommerträume im Hotel Thermen- hof Paierl in Bad Waltersdorf: 7 ÜN mit Vollpension, hauseigene Thermal- und Saunawelt, Gesichtsmaske, Leihfahrräder etc. um 598 € p. P.

Nix wie hin

Alle Angebote

Schnäppchen
zurück pause vor

Themen-Specials

Vater mit Sohn (c) Fotolia/Monkey Business

Schnellzugriff