Mimik

Aktualisiert am: 04.09.2002

Mimik - was das Gesicht verrät

Thomas macht ein langes Gesicht und Tina eines wie zehn Tage Regenwetter. Meistens steht uns die Stimmungslage direkt ins Gesicht geschrieben. Im Gegensatz zu dem, was wir sagen, können wir bei der Mimik nicht so gut "flunkern".

Mimikforscher versuchen schon längst, den unterschiedlichen Gesichtsausdrücken auf die wissenschaftliche Spur zu kommen. Sie wissen nun inzwischen, welche Muskeln für welchen Ausdruck zuständig sind. Und sie wissen auch, dass sich die obere Gesichtshälfte schwieriger - bewusst - steuern lässt als die untere. Gerade die Augenpartie kann oft einen Hinweis geben, ob jemand lügt oder nicht. Denn da können Augenbrauen zucken oder die Lider länger als sonst geschlossen bleiben - für die Forscher Indizien, dass man nicht die Wahrheit sagt und sich dabei so konzentrieren muss, dass sich das um die Augen herum zeigt.

Auch der Gesichtsausdruck an sich zeigt uns oft im ersten Moment, ob er "echt" ist, oder nicht. Das beste Beispiel ist das Lachen oder Lächeln: wenn jemand nur die Mundwinkeln hochzieht, freut er sich deswegen noch lange nicht. Erst wenn sich die Lachfalten um Mund und Augen bilden, wissen wir, das ist echte Freude.



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