Natürlich

Aktualisiert am: 30.05.2006

Schleimbeobachtungsmethode

Die meiste Zeit des Zyklus ist der Gebärmutterhals von einem Schleimpfropf verschlossen. Dies dient auch dazu, Krankheitskeime und Samenzellen zu hindern, in die Gebärmutter aufzusteigen.

Um die Zeit des Eisprungs bewirken die Östrogene, dass der Gebärmutterhalsschleim dünnflüssig und für Samenzellen durchlässig wird. Darüber hinaus wird besonders viel Schleim produziert, um den Samenzellen den richtigen Nährboden zu bereiten.

Diese Veränderungen des sogenannten Zervixschleimes lassen sich mit einiger Übung beobachten und deuten. Alleine angewandt gilt die Schleimbeobachtungsmethode als Verhütungsmethode als sehr unsicher, da viele Faktoren die Schleimbildung beeinflussen und zu falschen Schlüssen führen können. Darüber hinaus ist eine exakte Abgrenzung zwischen fruchtbaren und unfruchtbaren Tagen nicht möglich, da der Eisprung drei Tage vor bis drei Tage nach dem sogenannten Schleimhöhepunkt liegt, also jenem Zeitpunkt, an dem am meisten dünnflüssiger Schleim produziert wird.

Der Pearl-Index liegt etwa bei 5.


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Zu diesem Artikel gibt es 8 Kommentar(e).
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Sicher & gut  von Stefanie (Gast)
14:27 22.05.2011
Eine Verhütungsmethode ist immer so sicher wie ihre Anwender. Ich verhüte nach unserer Tochter seit 8 Jahren mit dem Cyclotest 2 Plus Computer "unfallfrei" - nur an den fruchtbaren Tagen braucht man zusätzliche Verhütungsmittel, aber es funktioniert wenn man gewissenhaft bei der Sache ist.
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Natürlich und Onlie  von Constanze (Gast)
13:14 30.06.2010
Ich möchte anregen, dass die Verhütungscomputer nicht zusammen bewertet werden, da die Unterschiede in Methode und Sicherheit doch sehr unterschiedlich sind. Persona etwa misst den Hormongehalt im Urin und hat einen Pearl-Index von 6. Die Temperaturcomputer haben einen Pearl-Index von 2 bis 4 und dann gibt es noch einen, der auch den Zervixschleim berücksichtigt und damit sicherer sein will. Ein Hinweis noch. Ich nutze mittlerweile myona ( http://www.myona.de ) für die Anwendung der symptothermalen Methode - die werten automatisch aus - quasi ein Verhütungscomputer "in the cloud" - auf den Service habe ich ewig gewartet! C.

PS: Es werden in Sachen NFP meiner Meinung nach 2 Fehler gemacht. Es werden dauernd Methoden und Gebrauchssicherheit durcheinander gewürfelt und zudem sprechen immer alle von NFP und darunter fällt nunmal alles zwischen Coitus Interruptus und sympthothermaler Methode. Es wäre sinnvoller von den konkreten echten Methoden zu sprechen. Hierzu empfehle ich diese Info: Nach Veröffentlichungen aus den USA liegt die Gebrauchssicherheit der Pille zwischen 2 und 6 P.I. Die Gebrauchssicherheit der symptothermalen Methode liegt zwischen 2 und 2,5. Die Methodensicherheit von hormoneller Kontrazeption und symtothermaler Methode ist in beiden Fällen kleiner als 1
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Natürlich  von ??? (Gast)
15:16 04.06.2010
Coitus Interruptus,
ist KEINE Verhütungsmethode und schlichtweg dafür verantwortlich das NFP einen schlechten Ruf hat!
Ich würde das als eine Sexualpraktik einordnen und das hat hier nun wirklich nichts verloren.
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Natürlich  von NichteuerErnst (Gast)
10:35 04.06.2010
>>Sehr geehrte Leserin,
der PI der natürlichen Familienplanung hängt von der Kombination der gewählten Methoden ab und liegt daher nicht immer bei 0,4.
Herzliche Grüße
Ihr Wecarelife-Team <<

Liebes Team,

bei jeder Verhütungsmethode schwankt der PI auch zB bei der Pille. Das hat aber nichts mit der der Verhütung zusätzlicher Methoden zu tun sondern
1. Mit der Ernsthaftigkeit wie die Verhütung ausgeführt bzw angewendet wird (Gebrauchssicherheit).
und
2. Mit der Fehlerquote der Verhütungsmethode an sich (Methodensicherheit).
Den PI den sie angegeben haben ist die Gebrauchssicherheit, die übrigens bei der Pille ähnlich hoch liegt.

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Natürlich  von Susi (Gast)
12:27 06.03.2010
Der Text zu der "Symptothermalen Methode" ist Schwachsinn und schürt leider die immer noch weit verbreiteten falschen Vorurteile. Die Methodensicherheit liegt bei 0,4 (Pearl-Index) und entspricht damit jener der Pille! Die Gebrauchssicherheit liegt bei 2,3, was sich daraus erklären lässt, dass manche Paare wissentlich während der fruchtbaren Zeit Verkehr haben - doch der Methode selbst kann dies jedoch nicht angelastet werden. Auch die Behauptung, dass der angebliche unsichere Pearl-Index mit der Zeit am Anfang des Zyklus zusammenhängt, ist Unfug: Die Regeln der Methoden definieren klar und verlässlich, ab wann die fruchtbare Zeit einsetzt.

Es stimmt auch nicht, dass grundsätzlich für NFP (symptothermal) ein regelmäßiger Zyklus und ein geregelter Tagesablauf erforderlich ist. Das kann bei manchen Frauen ein Problem sein, bei sehr vielen spielt das aber keine Rolle.

Es ist schade, dass solche Falschmeldungen dazu beitragen, eine absolut sichere (und nebenwirkungsfreie) Verhütungsmethode in Verruf geraten zu lassen. Der Text ist alles andere als sauber recherchiert.
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