Nervosität
Aktualisiert am: 24.10.2003
Sind Sie nervös?
Nervosität ist ein Allerweltsbegriff, der für viele psychischen Zustände zutrifft. Bei den einen äußerst sie sich nur in einem leichten Magenkribbeln, andere bekommen schweißnasse Hände, Herzflattern und Übelkeit. Doch diese Beschwerden lassen sich gut in den Griff bekommen.
Es ist, wie so oft im Leben: Wenn es der Psyche zu viel wird, dann schlägt sich das im Körper nieder. So auch die Nervosität. Wir würden sie ja gar nicht bemerken, bekämen wir nicht nasse Hände, poche nicht das Herz bis in den Hals und wäre da nicht dieses flaue Gefühl im Magen.
All diese Symptome sind auf eine Irritation des vegetativen Nervensystems zurückzuführen, sie sind der Ausdruck einer psychischen Überforderung. Z. B. können Leistungsanforderungen von außen zu hoch werden, oder es sind die eigenen Erwartungshaltungen, die Angst vor dem Unbekannten etc. Diese normale Nervosität legt sich wieder, wenn die Situation, auf die sie sich bezieht, vorüber ist.
Nervosität kann aber auch krankhaft sein und körperliche Ursachen haben. Wer also sehr oft nervös ist, sollte unbedingt den Arzt aufsuchen, um den Gesundheitszustand überprüfen zu lassen. Denn es gibt einige Störungen, die "nervöse" Begleiterscheinungen haben können: Schilddrüsenüberfunktion, Hirnhaut- oder Gehirnentzündung, Medikamentennebenwirkungen, Vitaminmangel, Stoffwechselerkrankungen, Hormonstörungen, Herzerkrankungen.
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