Neurodermitis
Autorin: MMag. Susanne Kapeller
Aktualisiert am: 12.12.2006
Teil 1: Hautpflege bei Neurodermitis
Teil 2: Die Körperpflege
Teil 3: Behandlung eines akuten Schubs
Die Körperpflege
Zur täglichen Hautpflege von Neurodermitis gehören rückfettende und Feuchtigkeit spendende Produkte. Je höher der Ölanteil, umso langsamer zieht das Pflegeprodukt in die Haut ein. Cremen und Lotionen mit einem niedrigeren Fettanteil ziehen schneller ein und wirken auch kühlend. Daher eignen sich diese auch besser für akut entzündete Haut, denn fettreiche Salben können oft den Juckreiz noch verstärken.
Befragen Sie Ihren Dermatologen, welches Produkt für Sie am besten geeignet ist.
Heißes Wasser macht Neurodermitis noch schlimmer. Daher gilt: Nicht öfter als einmal täglich duschen und sparsam mit Vollbädern umgehen. Auf herkömmliche Duschgels und Badezusätze sollten Sie verzichten und vielmehr zu rückfettenden Produkten greifen. Wenn Sie ein Vollbad nehmen, dann am besten Ölbäder. Diese hinterlassen einen schützenden Ölfilm auf der Haut und können im Prinzip auch als Duschöl verwendet werden. Auch Salz (vom Toten Meer) ist gut als Badezusatz, denn es bindet das Wasser in der Haut und hat einen heilenden Effekt.
Beim Abtrocknen sollten Sie beachten, dass Sie die Haut nicht fest mit dem Handtuch trocken reiben. Besser ist es, wenn diese nur sanft abgetupft wird. Die Produkte zur Pflege oder zur Entzündungshemmung sollten Sie unmittelbar nach dem Baden oder Duschen auftragen.
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