Operativ
Aktualisiert am: 30.05.2006
Teil 1: Sterilisation - die Tubenligatur
Teil 2: Folgen der Sterilisation
Teil 3: Was frau bedenken sollte
Teil 4: Vasektomie
Folgen der Sterilisation
Frauen brauchen einige Tage bis mehrere Wochen, um sich von der Operation zu erholen.
Sofort nach dem Eingriff sind sie unfruchtbar. Der Monatszyklus (Eisprung und Menstruation) bleiben unverändert, es tritt keine Veränderung an der Wirkung der weiblichen Hormone im Körper ein, auch der Eintritt der Wechseljahre wird nicht verschoben.
Sicherheit des Eingriffes
Die Sterilisation ist die sicherste Verhütungsmethode. Dennoch kann es auch bei technisch einwandfreier Durchführung der Operation in äußerst seltenen Fällen (ca. 3 Promille) zu einer spontanen Öffnung der Eileiter kommen und in Folge eventuell zu einer Schwangerschaft.
Nach der Operation
Bei ambulanten Eingriffen können Sie nach ca. 6 Stunden die Anstalt verlassen. Sie sollten am Tag der und einen Tag nach der Operation auf keinen Fall ein Auto selbst lenken. Mindestens 1 Woche lang dürfen Sie nicht baden, keine schwere körperliche Arbeit verrichten und keinen Geschlechtsverkehr haben.
Nach einer Woche muss die Naht in der Nabelgrube entfernt werden.
Wann ist eine Tubenligatur unmöglich:
Bei Verwachsungen im Bauch als Folge von Bauchoperationen, bei chronischen Eierstockentzündungen oder Bauchfellentzündungen.
Ist eine Eileiterunterbindung rückgängig zu machen?
Prinzipiell ist eine Rückoperation möglich, jedoch sehr aufwendig und nur in seltenen Fällen erfolgreich.
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