Pollenallergie

Autorin: MMag. Susanne Kapeller

Aktualisiert am: 18.02.2009

Behandlungsmöglichkeiten

Die Möglichkeiten zur Behandlung einer Pollenallergie sind breit gefächert. Zum einen kann sie ursächlich durch eine spezifische Immuntherapie bekämpft werden, zum anderen lindern unterschiedlichste Medikamente die Symptome der Allergie.

Derzeit steht zur ursächlichen Bekämpfung von Allergien nur die spezifische Immuntherapie (SIT), auch Hyposensibilisierung genannt, zur Verfügung. Dabei wird über Jahre hinweg dem Körper das Allergen in stark verdünnter Form gespritzt (bei Kindern auch in Tropfenform) zugeführt, worauf der Körper in Folge eine Immunität aufbaut. Die Dosis der gespritzten Allergene wird dabei nur allmählich gesteigert. In etwa 80 bis 90 Prozent der Fälle kann durch die Immuntherapie die Empfindlichkeit gegenüber Pollen drastisch reduziert werden. Seit einigen Jahren gibt es die Immuntherapie als Alternative auch in Tablettenform (sog. "Gräsertablette"). Das hat den großen Vorteil, nicht wegen jeder Injektion zum Arzt gehen zu müssen. Die Tablette wird einfach zuhause eingenommen. Begonnen wird mit der Therapie am besten schon im Herbst, sie dauert drei Jahre. Seit Jahresbeginn 2009 ist die Gräsertablette auch für Kinder und Jugendliche zugelassen.

Linderung der Beschwerden

Eine medikamentöse Behandlung kann die Ursache der Allergie nicht bekämpfen, sondern nur die Beschwerden für einige Zeit unterdrücken. Zu den wichtigsten Medikamenten zählen derzeit Antihistaminika. Diese blockieren die Rezeption von Histamin, das für die typischen allergischen Beschwerden verantwortlich ist. Die neue Generation der Antihistaminika hat kaum Nebenwirkungen, vor allem Müdigkeit als Begleiterscheinung der Medikamente konnte größtenteils eliminiert werden. Mastzellenstabilisatoren hingegen versuchen gleich die Freisetzung von Histamin zu unterbinden. Diese werden lokal bei Schnupfen und Augenbeschwerden eingesetzt und sollten bereits vorbeugend genommen werden.

Bei akuten allergischen Beschwerden mit beunruhigenden Symptomen kann unter Umständen auch eine Behandlung mit Kortison nötig sein. In lebensbedrohlichen Situationen verabreichen Ärzte auch Injektionen mit Adrenalin.

Auch mit alternativmedizinischen Heilmethoden werden bei Pollenallergien recht gute Erfolge erzielt, allen voran durch Akupunktur.


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Zu diesem Artikel gibt es 9 Kommentar(e).
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Pollenallergie  von Sabrina (Gast)
14:47 02.02.2010
Bald geht's mit den Frühblühern ja wieder los. Weiß jemand von euch, ob eine Laserakupunktur, wie unter http://pollenallergie-behandlung-nach-lenk.de beschrieben, was bringt?
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Pollenallergie  von k (Gast)
11:22 15.04.2008
Hi alle,
eine info, die vielleicht manchen helfen kann...
ich hatte bis zu meinem 33ten massivste probleme mit pollen, sprich augenjucken, laufende nase, nächtliches asthma. einfach alles und das über monate.
eher zufällig wurde ich auf eine laktoseintoleranz aufmerksam, sogenannte milchzuckerunverträglichkeit. seit ich die milcheprodukte vom speiseplan genommen hab, sind meine beschwerden nahezu bei null. es ist wunderschön als allergiker den ersten frühling durchatmen zu können, was mir nun seit gut 5 jahren gelingt. dass die vermeidung vor allem bei brot und gebäck oder beim essengehen in lokalen nicht ganz einfach ist, soll hier schon erwähnt sein - weils ein weilchen dauert, bis man sich auskennt und weiß wo in unserer industriellen lebensmittelproduktion überall milchzucker als zusatzstoff verarbeitet wird.
wer sich fragt, was das eine mit dem anderen zu tun hat, den medizinischen hintergrund gibt es durchaus, ist nicht einmal schwer zu verstehen, den will ich hier aber nicht näher erläutern.
probierts mal aus, ist gar nicht so schwer
lg
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Pollenallergie  von Gast4 (Gast)
09:28 11.04.2008
Birkenpollen sind ein Hauptauslöser von Allergien. Hunderttausende Birkenpollenallergiker werden mit Medikamenten behandelt, die den Krankenkassen Unsummen kosten.
Warum wird das Problem nicht an der Wurzel angegangen? Was wäre mit einem Pflanzverbot von Birken in Parkanlagen, Alleen und privaten Gärten??
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RE: Pollenallergie  von Banana (Gast)
11:09 12.04.2008
Das meinst du aber hoffentlich nicht im Ernst. Ich bin gegen Gräser allergisch (wie übrigens der Großteil der Allergiker auch). Sollen wir deshalb alle Wiesen zubetonieren?!?!?

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RE: Pollenallergie  von BITURBO
10:15 14.04.2008
Also ich kann das auch nicht nachvollziehen - ich selbst bin extrem allergisch, birke, 3 Gräser Mix und und und... Aber auf die Idee ein Pflanzverbot für Bäume zu verhängen wäre ich noch nie gekommen. Bin eigentlich kein "Öko" oder so, aber hier würd ich auch mal auf die Barrikaden steigen - was kann die Umwelt dafür das unsere Körper auf HARMLOSE Stoffe überreagiert!???

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RE: Pollenallergie  von diebridget
11:33 01.05.2008
ich finde die idee sehr gut! weil mit der birke fängt es meistens an und weitet sich dann auf andere pflanzen aus. daher weg mit jeder birke und ihren verwandten, es gibt ja noch genug andere baumarten...
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Pollenallergie  von gigetto
09:21 06.04.2007
kann jemand gute Hausmittel empfehlen?
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RE: Pollenallergie  von nase (Gast)
12:45 03.03.2008
Hausmittel nicht, aber ich habe meine wirklich schlimme Pollenallergie mit Akupunktur bestens weggebracht. hat mir auch im Akutfall geholfen und seit mehreren Jahren bin ich weitgehend beschwerdefrei

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RE: Pollenallergie  von geheilt (Gast)
16:30 07.04.2008
ja mir hat auch akupunktur super geholfen. ich lauf seit vier, fünf jahren rotz- und juckreizfrei durch die frühlingslandschaft. nicht zu glauben, wie ich früher "aus der wäsche" geschaut habe!
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